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Bestzahlende Molkerei gesucht, Tierhaltergesundheit und Kanadabilder

Matthias Ludwig/agrarheute
am
13.05.2016

Welche Molkerei zahlt am besten? Wie wichtig ist Gesundheitsvorsorge für Landwirte? Dazu beeindruckende Bilder aus Kanada.

Welche Molkerei zahlt am Besten?

Das fragt Luepi und schreibt weiter: "Solange ich denken kann, habe ich eigentlich immer Milch direkt vom Hof getrunken. Da kommt geschmacklich nichts ran, und ich wusste immer wo sie her kommt. Jetzt haben wir aber kein Milchvieh mehr im Dorf, und der nächste Hof, der sie ab Hof verkauft, liegt nicht unbedingt auf meinem täglichen Weg. Wenn ich da vorbeikomme werde ich dort wohl auch Milch kaufen, aber ansonsten bin ich da auf den Einzelhandel angewiesen. Gibt es irgendeine Milchmarke, von der man als Erzeuger am meisten profitiert ? Ich bin ja gerne bereit für meine Milch etwas mehr zu zahlen... aber dann soll da auch etwas mehr beim Erzeuger ankommen.."

Viehdokter schreibt: "Molkerei Berchtesgadener Land, die Bergbauern Milch, gibt es als - Frischmilch - länger haltbare Frische Milch und H-Milch jeweils mit 1,5 bzw. 3,5 % Fett. Die Öffnung im Tetrapack bei der länger haltbaren Milch ist von der Größe auch geeignet, direkt aus der Tüte zu trinken... Geschmacklich: mir als Milchtrinker schmeckt sie, im Gegensatz zur Trinkmilch anderer Molkereien, wo Du mit Kochgeschmack oder Pappe zu kämpfen hast... "

Und Landmaschinenfan antwortet: "Wenn es sie bei Dir, gibt solltest du mal die Weidemilch von Schwarzwaldmilch probieren, auch wenn der Liter über einen Euro kostet, das Geld ist gut angelegt, weil es dem Schwarzwald und seinen Bauern und nicht den Aktionären an der Börse zugute kommt."
Welche Molkerei zahlt am "besten" ?

Kanada in Bildern

StefanS postet in seinem Album Kanada 2015 eindrucksvolle Fotos aus seinem Arbeitsalltag in Kanada
Zu den Bildern

N-Düngung Weizen: Wieviel?

pferd100 hat eine Frage zur Berechnung bei der Stickstoffdüngung: "Die Düngeformel im Weizen lautet: korrigierter N Sollwert minus N min = Düngung. 200N Sollwert+20 n weil 100dt angestrebt werden=220 -24 n min -9o n mineralisch -50 n aus Gülle =56 n noch düngen. Das was mineralisiert wird: Wie kalkuliert Ihr das, zieht Ihr das von den 56n, die noch zu düngen sind, ab? Also ich mache das so. Weil ich langjährig 2 Gv anrechnen kann, also 20 n. Dann müßte ich noch 36 N düngen."

Kone antwortet: "36 ist zu wenig. Ich kalkuliere zwar mit N min, aber irgendwelche Nachlieferungen rechne ich nicht mehr dazu. Die Praxis gibt mir Recht. Bislang ist es heuer zu kalt, um auf größere Nachlieferungen zählen zu können. Außerdem sehe ich kein Problem, wenn Rest-Stickstoff auf der Fläche bleibt, schließlich brauchen die Zwischenfrüchte auch was. Lieber etwas zuviel, als den Weizen am Ende verhungern zu lassen."

Und christiannds schreibt: "Wenn es die db zulässt sollten bei 100dt schon Minimum 200 n gegeben werden. 50N aus der Gülle, 24N aus Nmin & noch was aus langjähriger organischer Düngung anrechnen?
Ich bin da skeptisch."
N düngung Weizen wieviel?

Risiko Tierhaltergesundheit

Ackergauldrei bring folgendes Thema zur Diskussion: "Resistente Keime sind zum Dauerthema geworden. Reale Fragen bleiben unbeantwortet und die Gesundheitsvorsorge bei Landwirten ist offenkundig nicht so wichtig. Ich stelle mal eine Frage aus dem realen Leben. Es geht mir um die [www.pflegewiki.de] speziell bei Tierhaltern. Ein Landwirt muss z.B. wegen einer Kreislaufbehandlung ohne OP stationär aufgenommen werden. Das Krankenhaus schreibt eine Sanierung vor, weil der Landwirt MRSA positiv ist. Ist es zu verantworten, eine Sanierung vorzunehmen und gleichzeitig die Stallarbeit fortzuführen? Oder züchtet man so immer weitere Resistenzen?"

Auf die Aussage von Mett: "Meiner Meinung nach ist das schlichtweg (gefährliche) Panikmache!" antwortet DWEWT: "Nein, ist es nicht! Wenn wir Landwirte demnächst nicht wie Aussätzige behandelt werden wollen, sollten wir etwas unternehmen. Andererseits regelt der Markt, über ein Anfeuern des Strukturwandels, schon einiges. "

Und Altilla schreibt: "Was soll die Sanierung helfen? Wenn er im Stall oder auf dem Hof die Keime hat, dann wird er früher oder später wieder Träger. Sowas wäre damit unsinnige Antibiotika-Anwendung. Es ist halt auch so, dass viele Träger nicht krank sind und auch nicht krank werden. Hier muss man vielleicht wesentlich intelligentere Lösungen finden: Andere Hygiene etc. Weil ausrotten werden wir Bakterien nie können. "
Risiko Tierhaltergesundheit

 

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