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Lebensmittelfälschung

Betrug mit Rindfleisch: Gefälschtes Kobebeef

Marmoriertes Kobe-Fleisch
© fotolia/hungryworks
von , am
11.01.2017

Betrug im großen Stil erfolge laut Lebensmittelchemiker Udo Pollmer beim Kobebeef. Statt der teuren Wagyurinder würde oft das chemisch behandelte Fleisch alter Milchkühe auf dem Teller landen.

Ein saftiges Steak! Vor allem das mit Fettadern durchzogene Kobebeef erfreut sich inzwischen auch außerhalb Japans großer Beliebtheit. Doch eigentlich ist dieses Fleisch so knapp und vor allem auch teuer, dass es sich nicht viele Genießer leisten können. Eigentlich.

Denn Fälscher hätten eine lukrative Lösung hierfür gefunden, berichtet Lebensmittelchemiker und Buchautor Udo Pollmer in Deutschlandradio Kultur.

Betrugsmasche: Milcheiweiß statt Fettadern

Bereits seit den 1980er Jahren wird diese Betrugsmasche angewendet, so Pollmer: "Als Rohstoff dienen ausgemusterte Milchkühe – also meistenteils alte, zähe Viecher – deren Fleisch mit einer Fettemulsion aufgepeppt wird. [...] Natriumcaseinat - also Milcheiweiß - sorgt für eine weiße Optik und die Stabilität der Fettäderchen."

Die Technik sei mittlerweile extrem ausgefeilt und auch japanische Kunden würden den Unterschied nicht erkennen.

Billigstes Fleisch wird zu teuren Steaks

Die Fabriken stünden vor allem in Australien und Neuseeland. Japanische Lebensmittelfirmen hätten dort Niederlassungen gegründet, um "aus billigstem Fleisch sündhaft teure, saftige, herrlich marmorierte Steaks zusammenzubasteln", so der Lebensmittelchemiker in Deutschlandradio Kultur.

Seit 2013 darf Kobebeef auch in die EU importiert werden.

Mit Material von Deutschlandradio Kultur, Udo Pollmer

Agrarautos: Die Betriebswagen der Landwirte

Jeep auf Feld
Yannis Dienstwagen, ein Jeep. Er schreibt uns, er sei damit sehr zufrieden: "Das Allradsystem ist optimal abgestimmt, und die Bodenfreiheit ist optimal gewählt. Auch bei schwieriger Witterung sind praktisch alle Feldwege befahrbar." © Yannis Walter
Toyota Pick-Up
Alexander schickt uns ein Bild seines ersten landwirtschaftlichen Autos: "Das war mein erster, den Verkauf bereue ich bis heute!" © Alexander Schulz
Nissan Pick-Up
Und das ist der Nachfolger von Alexanders erstem Agrar-Wagen. © Alexander Schulz
Audi Pkw bei Holzarbeit
Alexander schreibt weiter: "Und aktuell keinen Pickup mehr, da ich aktuell nicht auf dem elterlichen Hof arbeite." © Alexander Schulz
Mitsubishi L200
Anne ist zufrieden mit ihrem Mitsubishi L200: "Bis jetzt ohne nennenswerte Probleme. Und auch immer überall hingekommen, wo er hinsollte." © Anne Kießling
Arbeitstier statt Spaßmobil
Der Hofladen Hartman aus Brandau schreibt: "Deswegen fahren wir Ihn, um 365 Tage im Jahr bei Wind und Wetter zu unseren fünf mobilen Geflügelställen und Ziegen zu kommen, die rund um unseren Ort verteilt stehen." © Hofladen Hartmann
Opel Astra im Einsatz
Karls Dienstwagen, ein Opel Astra tdi mit 90 PS, Baujahr 2006. Bisher hat er 230.000 Kilometer auf dem Buckel. Laut Karl läuft das Auto perfekt. © Karl Eickhoff
Nissan Navara 3.0
Markus schickt uns ein Bild seines Nissan Navara 3.0 und schreibt: "Optimaler Partner in der Landwirtschaft und dank Maschinenringrabatt auch noch billig!" © Markus Hörmann
Pick-Up mit Anhänger
Doch auch dieser Pick-Up war für Markus "ein idealer Begleiter ob im Job oder privat". © Markus Hörmann
Ford Pick-Up
Niklas hat auf seinem Betrieb seit drei Jahren einen Ford F-150 im Einsatz. Bis jetzt sind sie zufrieden, so der Landwirt. © Niklas Moers
X5 und F 350
Tim beim Ballen fahren mal mit seinem F 350. Und auch Christian scheint mit seinem X5 durchaus zufrieden! © Tim MB Trac/Christian Debo
VW Amarok Pickup
Geländegängig: Landwirtin Anna schickt uns ein Foto ihres Dienstwagens, einem VW Amarok Pickup. © Anna Kaiser
Ford Ranger Pickup
Sebastian besitzt einen Ford Ranger und erledigt mit dem kräftigen Fahrzeug vielseitige Aufgaben problemlos. © Sebastian Vaegler
Mitsubishi Pickup
Auch ein echtes Arbeitstier mit viel Platz und Sicherheit - der schnittige Mitsubishi L 200 von Kai. © Kai Kunze
BMW mit Strohballen
Petras BMW X 5 kann auch schwere Lasten ziehen und eignet sich ausgezeichnet für den Feldeinsatz. © Petra Wolters
Schwarzer Dodge Pickup
Einen echten Amerikaner hat Georg auf dem Betrieb. Der Landwirt liebt seinen Dodge Ram mit 5,7 Liter Hemi-Motor. © Georg Möwig
Nissan Xtrail
Auch ein starkes Agrarauto für Acker und Forst. Benedikt arbeitet mit einem Nissan X-Trail. © Benedikt Hilger
Nissan Navara Pickup
... oder Maximilian Lang. Er ist begeistert von seinem Nissan Navara NP300: "Zufrieden? - Ja voll und ganz! Das Fahrverhalten ist spitze, auch mit vollem Anhänger." © Maximilian Lang
Nissan Navara
Der Nissan Navara ist ein recht beliebtes Agrarauto, ob bei Facebook-User Horn Platen mit 6 Zylindern ... © Horn Platen
BMW X6 vor Rübenmiete
Toni Montanas Agrarmobil ist ein BMW X6, mit dem er gerade zum Rübenabdecken unterwegs war. Auch den Viehanhänger zieht er mit Leichtigkeit. © Toni Montana
Isuzu D-MAX
Luki Pallmann ist "top zufrieden" mit seinem Isuzu D-MAX. © Luki Pallmann
Toyota-Pickup
Das Agrarmobil von "Homeyer Dienstleistungen" ist ein Japaner: "Der Gerät 'Toyota' geht durch dick und dünn!" © Homeyer Dienstleistungen
Nissan Patrol K-160
Nico Carstensen ist zufrieden mit seinem Nissan Patrol K-160 mit 6 Zylindern und 3,3 Liter Turbodiesel. Erschreibt: "Sehr schönes Zugfahrzeug und feiner Geländewagen ohne viel Schick-Schnack." © Nico Carstensen
Pickup mit Heuballen
"Weder elektronischer Schnick-Schnack noch Plastikschürze, dafür aber Kugelkupplung und Zugmaul sowie grüne Nummer", so beschreibt "Tommeshof - Farming & Service" sein Agrarmobil. © Tommeshof - Farming & Service
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