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Dorf und Familie

Von Bio wieder zu Konventionell, Kitze vor dem Mähen schützen und PKW-Maut

© reubin flood/aboutpixel.de
Externer Autor ,
am
01.06.2012

Was schützt Kitze am Besten vor dem Mähwerk? Warum gibt es so viele Biobauern die zurückwechseln? Und was ist von den Mautplänen zu halten?

Fendt beim Gras mähen (klick aufs Bild) © Landliveuser Finalcut
Von innen nach außen mähen, wer macht's?

Dieses Thema mit ernste Thema startet Oichkatzl und untermalt es mit einem schockierenden Foto: "Ich hol mir das Bild von @wachtler noch mal hoch mit der Frage an die Landwirte unter uns, was degegen spricht, von innen nach aussen zu mähen. Klar, ein bischen umständlicher wird es wohl sein, aber ist der Zeitverlust wirklich so groß? Diese Gaiß war kurz nach dem Setzen mit ihren beiden Kitzen vor dem herannahendem Traktor bis in die letzte Mähbahn gezogen, bevor sie sich im hohen Silogras gedrückt hat." DieselimBlut schreibt: "Wir machen es! Aus gutem Grund! Bei solchen Bildern krieg ich das Heulen" Caro93 macht es etwas anders: "Also, wir tun es nicht, aber wir Mähen erst nur einmal aussen herum und mähen den Rest einen Tag später, machen wir seit 3 Jahren so und seit dem haben wir nur ein Reh erwischt, bei 40ha Wiese." Schaumburger antwortet: "Ich mach es nicht, das dauert ewig und sich drückende Kitze mähst du auch von innen platt. Durchgehen mit dem Hund, und/oder gebrauchte Müllsäcke auf Stangen reinstellen hilft! Beides 24h vor der Mahd! So hab ich in den letzten 10 Jahren nichts erwischt!" Und auch Notill meint: "Meine Erfahrung ist allerdings, das das Mähen von innen Her nix bringt. Ein Kitz bleibt liegen, bis man drauf tritt. Bei uns machen die mit den Ultraschallwildrettern recht gute Erfahrung.  Allerdings sind die Jäger auch bei Anruf zur Stelle und lassen den Hund mal ne Runde ablaufen."
Ihre Erfahrungen?            http://agrarheute.landlive.de/boards/thread/42613/page/1/

Von Bio zurück zur Konventionell?

Ein weites Thema wurde letzte Woche kontrovers diskutiert. dJulia nimmt einen Artikel über hohe Aussteigerquoten in der Biobranche zum Anlass das Thema zu starten. Freisinger schreibt dazu: "Wers als Konvi nicht beherrscht,wird als Bio genau so scheitern,wie ein Bio.....der glaubt.....als Konvi kann ers besser machen. Ich würde lieber aufhören,als zur Konvilandw. zurückkehren." DWEWT meint: "für mich sind das keine neuen Erkenntnisse. Seit ca 5 Jahren tritt der Öko-Landbau in D auf der Stelle. Es stellen zwar weiterhin Betriebe auf Öko um, jedoch ist die Rate der Es-Nicht-Hinbekommer fast genau so gross. Ich sehe jedes Jahr Betriebe, die glauben auf mittelprächtigen Böden einen reinen Öko-Ackerbau langzeitig praktizieren zu können. Weiterbildung? Praxis auf einem anderen Betieb? Umfangreiche theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema Öko-Landwirtschaft? Mitnichten! Für viele ist Öko-Landbau lediglich die Fortsetzung ihrer bisherigen konventionellen Praxis, unter Aussenvorlassung von "Kunstdünger" und PSM. Ich würde dafür plädieren, dass im Vorgriff auf eine geplante Umstellung, der zukünftige Öko-Landwirt eine spezielle Ausbildung durchlaufen muss. Das schützt zwar nicht vor dem Versagen, wäre aber vor dem Hintergrund der Inanspruchnahme der Förderung, eine Möglichkeit, Förderung auch nachhaltig wirksam auszugeben. Was nun die Rückumsteller anbelangt, sie haben sich wohl zu der Erkenntnis durchgerungen, dass Konvi doch einfacher ist." Und Cuxman schreibt: "Warum soll es ein Tabu oder Sündenfall sein, von Bio zur konventionellen Landwirtschaft zu wechseln? Es ist doch so, dass bei beiden Wirtschaftsweisen die Margen eher gering sind. Bei den meisten Biobetrieben die ich kenne entsteht ein nennenswerter Einkommensvorteil erst durch Direktvermarktung. Da bietet Bio im Moment unschlagbare Werbe- und Imagevorteile. Ansonsten sehe ich 2 unterschiedliche Produktionsweisen mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen. Es gibt da nicht die eine Gute und die andere Schlechte. Beide sind legal und haben ihre Berechtigung. Daher sollte ein Wechsel dazwischen genauso normal sein, wie ein Wechsel von Rindern zu Schweinen oder Geflügel.  Wenn die genannten Zahlen stimmen, sind es doch nur 15% die ganz aufhören und ob bei diesen allen mangelnde Kompetenz der Grund für `s Aufhören ist, möchte ich doch bezweifeln. Die Menschen sind eben verschieden und haben unterschiedliche Veranlagungen. Wer z.B. Schwierigkeiten oder Abneigungen hat seine Aufzeichnungen vernünftig zu führen, hat unter Bio natürlich noch mehr Probleme. Manche haben eben andere Stärken oder Vorlieben die sich jeweils besser mit Konvi oder andernfalls mit Bio vereinbaren lassen. Deshalb den jeweils Anderen abzuqualifizieren halte ich so pauschal für falsch"

PKW-Maut kommt!

"jetzt wirds langsam Zeit, seine Stimme zu erheben..." mit diesen Worten kommentiert Biobauer sein Thema. Cuxman meint dazu: "Jedes Jahr zum Sommerloch wird wieder ein Versuchsballon in diese Richtung gestartet. Irgendwann sind die Gegner müde ewig gegen diese Leier anzukämpfen. Waren es früher Hinterbänkler die von der Politikprominenz medienwirksam zurück gepfiffen wurden, preschen jetzt die Politiker aus der ersten Reihe mit diesen Sachen vor. Nicht mehr lang und das Volk ist ob dieser Forderung abgestumpft und nimmt es als gegeben hin. Und immer wieder das Argument die Einnahmen würden für eine bestimmte Sache ausgegeben. Es gibt in Deutschland laut Gesetz keine zweckgebundene Steuer. Alles wandert in einen großen Topf, aus dem sich dann für alles Mögliche (und oft Unmögliche) bedient wird. Blauäugig wer meint davon würden Straßen gebaut." Viehdokter: antwortet: "Warum sollen ausländische Benutzer unserer Autobahnen nicht für die Benutzung bezahlen? Muß ich doch auch überall im Ausland! Das Argument "die tanken doch auch bei uns" kannste knicken, die tanken vor der Grenze und erst wieder, wenn sie D verlassen haben! Ist natürlich klar, daß dafür die KFZ-Steuer verändert werden muß, oder daß das Pickerl dem Steuerbescheid kostenlos beiliegt." Biobauer darauf: "wird aber so nicht passiern...." Und Notill schreibt: "Wenn es nach dem Österreichischen Modell eingeführt wird, bin ich ein klarer befürworter der Maut. Da aber in Deutschland keine Beamten mit Hirn an die Sache rangelassen werden, und die Politiker so geschickt sind, das sie selbst einen Bagger auf gerader Fläche aus dem Stand umfallen lassen, wird es wohl so eine Fehlplanung wie bei den LKW's. da hat man uch in erster Linie die Kosten maximiert, und den Nutzen völlig hinten angestellt."

Ordnung in der Werkstatt

Caro93 geht die Unordnung in der Werkstatt auf den Keks, deswegen fragt sie: "Da ich  ständig alles suchen muss, habe ich nun beschlossen, Ordnung in das Chaos zu bringen. Hat vielleicht jemand gute Tipps, die man mit wenig Geld umsetzen kann oder die jemand selbst praktiziert. Habe schon an Wandhalter gedacht, aber habe leider noch keine Gefunden die mir zugesagt haben." Menthos schreibt: "Sammle stabile Kartons (Bananenschachtelkartons z.b.) und sortiere nach Thema. Für die Kartons zimmert man ein stabiles Regal. Die Kartons auf der Stirnseite mit nem A4 Blatt bekleben und mit dem Thema beschriften. So gibts in meiner Werkstatt Kisten/Kartons mit: Zangen/ Hämmer/ Schraubenzieher/ Gabelschlüssel/ Ringschlüssel usw" tyr warnt: "Ich vermute mal, da wirst Du Dir böse Ärger einhandeln, wenn Du die Werkstatt Deines Alten Herrn(oder Freund,LG) aufräumst. bei mir hat das vor vielen jahren meine Frau mal versucht, ich hab monatelang nix mehr gefunden..... das sieht zwar vielleicht in weiblichen Augen nach Chaos aus, aber ich weiß wo ich was finde. Seit dem ist meine Werkstatt frauenfreier Raum." Und Darky meint: "ich räum grad alles neu ein, wechsel den Werkstattstandort. Ich denk man sollte nach Themen sortieren und nach Einsatz.  zb. ein Fach für Bodenbearbeitungsteile usw.... dann hat man das Chaos eingegrenzt.." 

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