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Umwelt

Biologische Vielfalt steht im Fokus

von , am
21.05.2011

Berlin - Am 22. Mai jährt sich der Internationale Tag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. Am gleichen Tag im Jahr 1992 wurde die Bio­diversitäts-Kon­vention (englisch: Convention on Biological Diversity, CBD) in Nairobi an­ge­nommen und trat Ende 1993 in Kraft.

Bei Maßnahmen des VNP müssen die Landwirte vorab Kontakt mit der unteren Naturschutzbehörde am zuständigen Landratsamt aufnehmen. © Fotolia.com
In­zwischen sind 193 Staaten und die EU dem Über­ein­kommen bei­ge­treten. Der inter­nationale Tag erinnert daran mit öffent­lich­keits­wirk­samen Aktionen. Zentrale Ziele des Über­ein­kommens sind der Erhalt der bio­lo­gischen Viel­falt, die nach­haltige Nutz­ung ihrer Be­stand­teile und die ge­rechte Auf­teilung der Ge­winne aus der Nutz­ung gene­tischer Ressourcen. Die Bundesregierung unterstützt ihre Partnerländer dabei, die biologische Vielfalt zu erhalten und nachhaltig zu nutzen. Dabei geht es nicht nur darum, die Zerstörung der einzigartigen Vielfalt sensibler Ökosysteme wie der tropischen Regenwälder zu verhindern. Die biologische Vielfalt eines Landes zu schützen bedeutet ebenfalls, für die Menschen vor Ort das Recht auf selbstbestimmte Entwicklung zu bewahren.

Biodiversität - Grundlage für nachhaltige Entwicklung

Der Begriff Biodiversität oder biologische Vielfalt hat sich seit etwa 20 Jahren in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion durchgesetzt, weil er den natürlichen Reichtum der Erde treffend umschreibt: Biodiversität umfasst die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten, die Vielfalt der Ökosysteme und die genetische Vielfalt. Auch wir Menschen sind ein Teil davon.
 
Die Vielfalt des Lebens auf der Erde gehört zu den natürlichen Existenzgrundlagen des Menschen. Neben dem Reichtum an Tier- und Pflanzenarten zählen auch die verschiedenen Nahrungsmittel, Baustoffe, Energiequellen und die unterschiedlichen natürlichen Lebensräume auf der Welt Bestandteil der Biodiversität. 
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