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Zweibrücken

Bombenverdacht: Entwarnung bei John Deere

John Deere Werk in Zweibrücken
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Eva Eckinger, agrarheute
am
01.12.2017

Nach dem Fund eines verdächtigen Paketes vor dem Haupteingang des John Deere Werkes in Zweibrücken konnte Entwarnung gegeben werden. Tags zuvor hatte ein Traktor bereits den Bahnübergang lahm gelegt.

Einiges los war diese Woche bei Landmaschinenhersteller John Deere im rheinland-pfälzischen Zweibrücken. Am Mittwoch hatte ein Traktor den Bahnübergang am Werk vollständig lahm gelegt.

Gestern dann ein weiterer kurzer Schockmoment: Der Sicherheitsdienst hatte um kurz vor vier Uhr morgens vor der Haupteingang des Produktionsgeländes ein verdächtiges Paket gefunden, berichtet SWR aktuell.

Evakuierung bei John Deere: Gefahr für Menschenleben

Daraufhin wurde nach Angaben des Personalleiters von John Deere in Zweibrücken zuerst eine interne Verständigungskette in Gang gesetzt, so der SWR weiter. Das Werk sei geräumt und die Polizei alarmiert worden.

Personalchef Horst Schiemann sagte gegenüber dem Pfälzischen Merkur: „Weil Gefahr für Menschenleben bestand, ist die Evakuierung sofort angeordnet worden. 50 bis 60 Mitarbeiter der Nachtschicht verließen daraufhin das Werksgelände.“

Leeres Geschenkpaket: Bombenalarm bei John Deere

Die Polizei zog Sprengstoffexperten hinzu, die gegen etwa acht Uhr eintrafen und das in goldglänzendes Papier verpackte Paket mit roter Schleife untersuchten. Dabei stellte sich heraus, dass es sich offensichtlich um ein leeres Geschenkpaket handelte. Es sei wohl eine Dekoration, die unter einem öffentlichen Weihnachtsbaum in Zweibrücken lag, vermutet der SWR. Nun soll ermittelt werden, wer es vor dem Werk abgelegt hatte.

Die Kosten des Produktionsausfalls waren am Donnerstag laut Pfälzischer Merkur noch nicht zu beziffern.

Bahnübergang am John Deere Werk lahmgelegt

Bahnübergang am John Deere Werk in Zweibrücken

Bereits am Tag zuvor war es zu einem Zwischenfall am John Deere Werk in Zweibrücken gekommen, wie die Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern berichtet. Gegen 13.15 Uhr beschädigte ein Traktorfahrer den Bahnübergang am Werksgelände und sorgte für erhebliche Zugverspätungen.

Drei Züge fielen zum Teil, ein weiterer total aus.

Traktor mit Anhänger verursacht Zugausfälle

Der 46- Jährige fuhr mit seinem Traktor und zwei Spezialanhängern beim John Deere Werk über den Bahnübergang. Dabei streifte der letzte Anhänger den sich senkenden Schrankenbaum und beschädigte diesen. Die Zugstrecke musste für eine Stunde voll gesperrt werden, da die Schranke in den Gleisbereich ragte.

Weitere drei Stunden konnten die Züge die Unfallstelle nur in Schrittgeschwindigkeit passieren. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ermittelt die Bundespolizei derzeit noch, wobei sie vor allem die gesicherten Videoaufzeichnungen auswertet.

Mit Material von SWR aktuell, Pfälzischer Merkur, Bundespolizeiinspektion Kaiserslautern

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