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Ernährung und Gesundheit

Born: 'Lidl kanns nicht lassen'

pd
am
20.03.2012

Berlin - Der Deutsche Bauernverband attackiert Lidl. Hintergrund sind erneute Lock-Angebote von "minus 25 Prozent" für Schweinenackensteks zur Eröffnung der Grillsaison.

Pro Kilo Schweinefleisch sollen ab jetzt 6 Cent in den Fond der Initiative Tierwohl fließen. © Anthony Leopold/fotolia.de
Die Bild-Zeitung hatte in ihrer Ausgabe vom 16. März von der neuen Werbeaktion berichtet. "Manche lernen es nie", sagt der Generalsekretärs des Deutschen Bauernverbandes, Helmut Born. Die Aktion sei ein Rückfall in das Verramschen von wertvollen Nahrungsmitteln. "Da wirbt Ministerin Aigner in dieser Woche zusammen mit den Verbraucherschutzverbänden für eine Abkehr von der Wegwerfmentalität bei Nahrungsmitteln, da bekennen sich die Bauernfamilien gemeinsam mit der gesamten Produktionskette der Vieh- und Fleischwirtschaft für eine Qualitäts- und Werteorientierung, um tierschutzgerecht und nachhaltig Fleisch zu erzeugen und im gleichen Moment vergisst schon wieder einer der großen Discounter alle Prinzipien der Wertorientierung bei Nahrungsmitteln."
 
Der Deutsche Bauernverband sei nicht bereit, jetzt einfach zur Tagesordnung überzugehen. Es stelle sich beispielsweise die Frage, ob dieses - die gesamte Produktionskette schädigende - Verhalten eines Lebensmittelhändlers nicht auch innerhalb des Qualitätssicherungssystem QS sanktioniert werden müsse.
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