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Sachschaden

Brände verursachen Schäden im sechsstelligen Bereich

Brand
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Nicolette Emmerich, agrarheute
am
18.07.2018

Aufgrund der extremen Trockenheit brennen immer wieder Maschinen, Scheunen und Felder. Eine Übersicht der größten Brände der letzten Tage.

In Tönisvorst, Niederrhein, brannte eine Strohpresse nieder. Der Fahrer der Strohpresse bemerkte das Feuer und handelte geistesgewärtig genau richtig. Er verließ umgehend das Feld und entlud die Presse auf einer angrenzenden, bereits abgemähten Wiese. Durch diese schnelle Reaktion konnte die Gefahr eines sich schnell ausbreitenden Flächenbrandes eingedämmt werden. An der Strohpresse entstand erheblicher Sachschaden.

Mähdrescher niedergebrannt

In Leppin, Sachsen-Anhalt, fing noch während der Ernte ein Mähdrescher Feuer. Den Angaben der Polizei in Salzwedel zufolge entzündete ersten Erkenntnissen nach der heiße Auspuff Stroh. Das Feuer breitete sich auch auf einem zwei Hektar großen Feldstück aus. Neben dem Motorraum der Maschine wurden bei dem Brand auch 20 Strohballen und etwa 10 Tonnen Weizen zerstört. Insgesamt entstand ein Schaden von etwa 51.500 Euro, so die Polizei.

400 brennede Strohballen

Zu einem Scheunenbrand kam es in Sage, Landkreis Oldenburg, in einem 15 mal 25 m großen Gebäude aus Blech. Dort brannten etwa 400 Strohballen nieder. Dies berichtet die Polizei Delmenhorst/Oldenburg-Land. Ein vor der Scheune stehender Traktor samt Anhänger sei durch das Feuer ebenfalls komplett zerstört worden. Das Feuer habe noch auf ein umliegendes Stoppelfeld übergegriffen. Der entstandene Schaden wurde von der Polizei auf ungefähr 220.000 Euro geschätzt.

Mit Material von MK, dpa, presseportal

So geht die Feuerwehr bei einem Feldbrand vor

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