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Großbritannien

Nach dem Brexit: Regierung will Agrarsubventionen übernehmen

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Anke Fritz, agrarheute
am
15.08.2016

Rund 5,2 Milliarden Euro will die britische Regierung künftig an EU-Zahlungen, die bisher aus Brüssel kommen, übernehmen. Auch die Agrarsubventionen sind betroffen.

Die britische Regierung will nach einem Austritt aus der Europäischen Union (Brexit) Zahlungen, Zuschüsse und Agrar-Subventionen, die bisher aus Brüssel kommen, aus dem eigenen Haushalt übernehmen. Die Kosten dafür werden auf rund 4,5 Milliarden Pfund (rund 5,2 Milliarden Euro) pro Jahr geschätzt, berichtete der Sender BBC am Samstag.

Nach dem Brexit: Sorge um strukturschwache Gebiete

Betroffen seien unter anderem Schlüsselprojekte bei Universitäten und Infrastrukturprojekte, hieß es. Schatzminister Philip Hammond reagierte damit auf Sorge vor allem in strukturschwachen Gebieten Großbritanniens, die bisher EU-Gelder erhielten.

Die Briten hatten in einem historischen Referendum am 23. Juni für einen Austritt aus der Gemeinschaft (Brexit) gestimmt. Allerdings machte die neue Premierministerin Theresa May klar, dass sie die offiziellen Austrittsverhandlungen mit Brüssel erst im nächsten Jahr beginnen will. Dies verärgert Brüssel, dort will man ein rascheres Handeln.

Die Agrarminister der Bundesländer: CDU/CSU und Grüne gleichauf

Barbara Otte-Kinast
Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Politiker Peter Hauk
Politiker Thomas Schmidt
Ursula Heinen-Esser
Politiker Jörg Vogelsänger
Politiker Till Backhaus
Politiker Robert Habeck
Politikerin Claudia Dalbert
Politikerin Priska Hinz
Politiker Volker Wissing Ulrike Höfken
Politikerin Birgit Keller
Politiker Reinhold Jost
Bundeslandwirtschaftsministerin
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