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Polizeibericht

Brühe aus Blut und Verwesungsflüssigkeit: Tierhäute geladen

Tierhäute auf Lkw
am Donnerstag, 02.05.2019 - 10:42

Verwesungsgeruch lag vergangene Woche über einem Parkplatz in Hessen. Ein Lkw hatte 22 Tonnen Tierhäute völlig unsachgemäß geladen.

Ein Duft von Verwesung breitete sich am Donnerstagabend entlang der Autobahn 5 in der Wetterau in Hessen aus, berichtet das Polizeipräsidium Mittelhessen. Eine übel riechende braune Flüssigkeit lief aus einem Sattelzug, der auf der Tank- und Rastanlage Wetterau Ost abgestellt war.

Parkplatznutzern kam dies seltsam vor und sie alarmierten gegen 19 Uhr die Polizei.

Tierhäute geladen: Stinkende Blut-Brühe läuft aus

Tierhäute auf Lkw

Den üblen Geruch und die braune Flüssigkeit nahmen auch die Autobahnpolizisten wahr und ergründeten deren Herkunft. Sie öffneten den Sattelauflieger und fanden darin diverse Big Packs mit insgesamt 22 Tonnen Tierhäuten. Die Ladung war nicht gesichert. Das sei laut Polizei auch gar nicht möglich gewesen, da der Sattelzug schlichtweg nicht geeignet war, um die instabile Ladung zu transportieren.

So konnten die Großverpackungen auf der Ladefläche hin und her rutschen und drückten bereits gegen die Außenplanen. Da die Verpackungen zudem undicht waren, floss eine Brühe aus Blut und Verwesungsflüssigkeit auf die Ladefläche und von dieser herunter auf die Fahrbahn.

Geeignetes Fahrzeug zum Transport der Tierhäute

Die Autobahnmeisterei musste die Fahrbahn auf dem Parkplatz rund um den LKW reinigen und die austretende Flüssigkeit binden. Dem polnischen Fahrer untersagte die Polizei die Weiterfahrt.

Erst nachdem seine Firma ein geeignetes Fahrzeug zum Transport der Tierhäute zur Raststätte Wetterau gesandt hatte, konnten die Big Packs umgeladen und weiter transportiert werden.

Keine Genehmigung zum Transport tierischer Produkte

Das polnische Transportunternehmen konnte bislang keine Genehmigung zum Transport von tierischen Produkten vorlegen, erklärt das Polizeipräsidium Mittelhessen. Zudem war die Kennzeichnung der Ware unzureichend.

Über 3.500 Euro wird den Fahrzeughalter das Vergehen kosten, wobei die Reinigungskosten auch von ihm zu tragen sind.

Mit Material von Polizeipräsidium Mittelhessen, Polizeidirektion Wetterau

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