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Politik national

Brunner startet Runden Tisch für artgerechte Tierhaltung

von , am
11.07.2012

München - Um die Haltungsbedingungen für Nutztiere in Bayern weiter zu verbessern, hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner jetzt einen Runden Tisch mit den betroffenen Organisationen ins Leben gerufen.

Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner muss 35 Euro Verwarngeld zahlen. © StMELF
Der von Brunner initiierte Runde Tisch soll wissenschaftlich abgesicherte und praxisgerechte Lösungsvorschläge erarbeiten, wie das Wohlbefinden der Tiere in den bayerischen Ställen weiter verbessert werden kann.
Im Fokus stehen dabei Forschung, Beratung und Wissenstransfer. Geprüft werden aber auch mögliche Investitionsanreize und marktunterstützende Maßnahmen.
 
 
 
Dazu hat das rund 50-köpfige Plenum drei Arbeitsgruppen gebildet, die sich in den nächsten Wochen intensiv den Nutztierarten Rind, Schwein und Geflügel widmen. Erste Ergebnisse erwartet der Minister bis zum Ende des Jahres.

Brunner fordert konstruktiven Dialog

"Tierschutz und artgerechte Tierhaltung sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nur gelingen kann, wenn alle ? Landwirte, Politik, Wirtschaft und Verbraucher ? ihren Beitrag leisten", sagte der Minister bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums in München.
Ein konstruktiver Dialog aller Beteiligten sei notwendig, um zukunftsfähige Strategien entwickeln und nachhaltig wirksame Fortschritte erzielen zu können.
"Wir brauchen pragmatische, sachgerechte und gesellschaftlich tragfähige Lösungen, die unserer bayerischen Nutztierhaltung auch künftig eine wirtschaftliche Grundlage bieten", so Brunner. Schließlich seien Tierhalter, die in neue bauliche oder technische Einrichtungen für mehr Tierwohl investieren, auf angemessene Preise für ihre Produkte angewiesen.
 
Hier können Sie eine Liste  mit den teilnehmende Organisationen herunterladen ...

Oft wird ein sogennater Runder Tisch als symbolische Sitzordnung in einer Konferenz in Krisenzeiten eingesetzt. Ziel ist es, dass alle beteiligten Organisationen gleichberechtigt - ohne Hierarchieabstufungen - einen Kompromiss finden.
 
Weitere Beispiele für die Einebrufung eines Runden Tisches im Bereich Landwirtschaft:
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