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Politik EU

Bulgarische Bauern protestieren gegen Subventionskürzungen

von , am
12.12.2011

Sofia - In Bulgarien protestieren Landwirte vergangene Woche gegen die für 2012 geplante Kürzung staatlicher Agrarsubventionen. Landwirtschaftsminister Naidenov zeigte wenig Verständnis.

Ausländer dürfen in Bulgarien bis 2020 kein Land kaufen. © nmcandre/fotolia.com
So kam es nach Blockaden wichtiger Fernverkehrsstraßen sowie Grenzübergängen zu Rumänien und der Türkei am Dienstag in Sofia zu einer Demonstration von Vertretern der Nationalen Getreideproduzenten-Assoziation. Vor ihrer Kundgebung, an der laut Medienberichten rund 3.000 Personen teilnahmen, hatte die Vereinigung im Zentrum der Hauptstadt etwa 200 Traktoren abgestellt.
 
Landwirtschaftsminister Miroslav Naidenov zeigte jedoch wenig Verständnis für die Forderungen der Landwirte. Diese sollen, wie Naidenov laut dem Ressortpressedienst erklärte, nur Beihilfen bekommen, die im Staatshaushalt 2012 eingeplant seien. Die Regierung dürfe sich in der aktuellen schwierigen Situation dem Druck nicht beugen, auch um einen Dominoeffekt zu verhindern, heißt es weiter. (aiz)
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