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Dorf und Familie

Bullen in Güllegrube gefallen: Rettung mit Teleskoplader

© FFW Schermbeck
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Eva Eckinger , agrarheute
am
18.09.2015

Erst nach einer stundenlangen Rettungsaktion konnten fünf Bullen aus einer Güllegrube befreit werden. Ein kräftezehrender und unangenehmer Einsatz für die Hilfskräfte.

Die tonnenschweren Tiere wurden mit einem Teleskoplader gerettet. © FFW Schermbeck
Am vergangenen Sonntag stand den Feuerwehrleuten aus Schermbeck in Nordrhein-Westfalen eine ebenso kräftezehrende wie unangenehme Aufgabe bevor. Fünf Bullen waren in eine Güllegrube gefallen. Die schweren Tiere mussten nun befreit werden, heißt es in dem Bericht der zuständigen Feuerwehr.
 
Gegen Mittag war das Unglück geschehen. Die Auflage der Bodenplatten hatte nachgegeben, wie die Feuerwehr berichtet.

Tatkräftige Nachbarschaftshilfe

Die benachbarten Landwirte halfen ihrem Kollegen tatkräftig. © FFW Schermbeck
Als die Rettungskräfte eintrafen, war bereits ein Tierarzt anwesend. Zudem hatte ein Lohnunternehmen inzwischen den Großteil der Gülle abgepumpt.
 
Auch die benachbarten Landwirte eilten herbei und stellten ihre Hilfe zur Verfügung, so die Feuerwehr. Sie unterstützten den betroffenen Kollegen "tatkräftig mit Maschinen und Manpower".

Teleskoplader rettet zwei Tiere

Mithilfe eines Teleskopladers gelang es den Anwesenden recht zügig, die ersten beiden Bullen aus der offenen Grube zu befreien. Die übrigen drei jedoch sträubten sich gegen eine Rettung. Sie hatten sich durch die Güllegrube an andere Stellen des Stalles verzogen, so die Feuerwehr.

Mit Atemschutz in Güllegrube

Mit Wathosen und Atemschutz ging es hinab in die Güllegrube. © FFW Schermbeck
Die einzige Lösung: Der Landwirt selbst sowie zwei Einsatzkräfte stiegen mit Atemschutz und Wathosen zu den Tieren.
Sie wollten versuchen, die Tiere wieder zur offenen Grube zu treiben.
 
Dies gelang jedoch nicht, da der zweibeinige Rettungstrupp durch die zähe Masse kaum vorwärts kam.

Aktion dauerte fünf Stunden

Schließlich konnten die Bullen jedoch mit Lampen und Stöcken Stück für Stück nach oben getrieben werden. Dort befreite man sie nach einer fünfstündigen Rettungsaktion letzten Endes mithilfe des Teleskopladers. Mensch und Tier blieben unverletzt. Die anschließende Reinigungsaktion des Helfertrupps dürfte etwas ausgiebiger ausgefallen sein.

'Traktorspinner' unterwegs: Eine Traktor-Reise in Bildern

Kurt hat es geschafft! Er und sein Traktor haben es bis nach Mallorca geschafft. Hier posiert der Traktorspinner vor einer der typischen mallorcinischen Windmühlen. © dlv
Der Traktorspinner hat die Pyrenäen erreicht. "Hier bin ich am Pass Port-de-la-Bonaigue auf 2072 Meter." © dlv
Immer wieder sprechen den Traktorspinner Leute an und bieten ihm einen Schlafplatz an. Auf einem Aldi-Parkplatz hat ein Landwirt Kurt auf seinen Hof eingeladen. © dlv
Auf seiner Reise passierte Kurt viele Weinberge und kostete die süßen Trauben. © dlv
Warten auf die Fähre nach England - hier im Hafen von Calais. Die erste große Etappe ist fast geschafft! Steam Fair, ich komme! © dlv
In Südengland passiert Kurt viele dieser schönen alten Backsteinhäuser. "Immer wenn ich stehen blieb, kamen die Leute heraus und begrüßten mich sehr freundlich." © dlv
Der 1. Etappensieg! Kurt hat sein erste großes Ziel erreicht! Die Internationale Dampfmaschinenmesse in Dorset. Er ist überglücklich und schließt dort Ehefrau Elinor und seine Schwägerin Marianna in die Arme. © dlv
Kurt und sein Traktor machten sich beim Messeaufbau nützlich. Er zog mit seiner Anhängerkugel eine Fish-and-Chips-Bude über den vom Regen durchweichten Boden. © dlv
Und natürlich traf er dort auch noch viele andere Traktorspinner wie seinen Freund Karl aus Arlberg. © dlv
... diesem Traktorspinner. Er sammelt nicht nur alte Traktoren, sondern alles, was mit Landwirtschaft zu tun hat. © dlv
Allerdings sind seine Traktoren nicht mehr so gut in Schuss. Da juckt es Kurt schon ein wenig in den Fingern... © dlv
Familie, Freunde und Nachbarn kamen, um ihn zu verabschieden. © dlv
Bei der Abfahrt eskortiert wurde Kurt von anderen Traktorspinnern wie dem Eicherflor... © dlv
... und zwei Fahrrad-Spinnern. © dlv
Endlich Zuhause!!! Nach gut 2 Monaten und insgesamt 6.000 Kilometern Fahrstrecke erreicht der Traktorspinner Kurt Tirol. © dlv
Auf der Heimfahrt wurde es ziemlich kalt auf dem alten Steyr-Traktor. Hier begrüßt ihn der schneebedeckte Arlberg - "ein schöner Konstrast zu Mallorca", berichtet Kurt © dlv
Kurz vor Schluss gab es dann doch noch eine Reifenpanne. Aber die Schweizer Mechaniker haben den feuerroten Steyr schnell wieder instand gesetzt. © dlv
Sogar am Ballermann sorgte der Spinner für Aufmerksamkeit. 6 verschiedene Gasthäuser haben ihn und seinen roten Steyr-Traktor eingeladen. Hier waren sie bei der Steirerin Hermine zu Gast. © dlv
Kleine Auszeit am Strand von Mallorca: "Ich bin froh, wenn ich wieder auf meinem Traktor sitze",schreibt Kurt dazu. © dlv
Die Route: Leutasch-Lindau-Nancy-Calais-Dover-Dorset-Jersey-Vantes-Bordeaux-Barcelona-Mallorca-Barcelona-Montpellier-Grenoble-Bregenz-Leutasch. (ca. 5.200 km) © dlv
Die Pyrenäen waren für den Traktorspinner ein weiteres Highlight. Hier sieht er die Gebirgskette der Pyrenäen zum ersten Mal. Danach ging es vier Tage lang auf und ab. © dlv
Schlafplatz unter einer Eisenbahnbrücke. © dlv
Dieses Ehepaar aus der Champagne wollte dem Traktorspinner sein Gespann abkaufen. "Er bot mir sehr viel Geld dafür." © dlv
Mit diesem Steyr- Traktor Baujahr '56 geht es seit 14. August 5.200 Kilometer quer durch Westeuropa. Als Schlafplatz dient ein bemalter Oldtimer-Wohnwagen Baujahr'79. © dlv
Passierende Landwirte hupen und winken ihm zu. Die LKW-Fahrer scheinen weniger freundlich: "Mehrmals versuchte mich ein LKW-Fahrer von der Straße zu drängen", berichtet der Traktorspinner Kurt. © dlv
Probleme gibt es immer wieder mit den Campingplätzen. Bei vielen findet der Traktorspinner keinen Einlass - angeblich wegen den Traktorspuren. Da bleibt oft nur das wilde Campen. © dlv
Trotz fehlender Französischkenntnissemacht Kurt auf seiner Reise immer wieder neue Bekanntschaften... © dlv
...wie hier in der Nähe von Chalons en Champagne. Der Oldtimer gehört... © dlv
Sogar das Regionalfernsehen "Seefeld-TV" kam zur Abreise des Traktorspinners. Trotz Knie-OP und Krücken wagt der Spinner sich auf die große Reise. © dlv
Seit 13 Jahren sammelt und restauriert der Tiroler Kurt Kluckner Oldtimer-Traktoren. © dlv
Der Steyr 185 A, Baujahr 1956, hat 55 PS, 3 Zylinder und wiegt ohne Kabine 2.800 Kilogramm. Maximal 25 Stundenkilometer bringt der Schlepper auf die Straße. © dlv
Der Forstwirt und gelernte Schlosser hat den Steyr 185 A eigenhändig renoviert. Die Fahrerkabine ist Marke Eigenbau. © dlv
Letzte Vorbereitungen: Der Traktorspinner montiert die Rückspiegel an die Kabine. © dlv
Startpunkt des Road-Trips war das Tiroler Dorf Leutasch nahe der deutschen Grenze. © dlv
Die erste Tagesetappe: Leutasch (A) - Lindau(D). © dlv
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