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Umwelt

Bundesumweltministerium in rheinischer Hand

von , am
10.11.2009

Berlin - Im Bundesumweltministerium geben künftig Rheinländer den Ton an. Als beamteter Staatssekretär übernahm vergangene Woche Jürgen Becker den Posten des Amtschefs im von Norbert Röttgen geleiteten Ressort.

Beide CDU-Politiker kommen aus dem Rhein-Sieg-Kreis, wo Röttgen den Wahlkreis Königswinter bei der Bundestagswahl abermals gewann und Becker Vorsitzender der CDU-Fraktion im Siegburger Stadtrat ist. Verheiratet ist Becker mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Elisabeth Winkelmeier-Becker. Er komplettiert die Führungsriege des Bundesumweltministeriums.

Als Parlamentarische Staatssekretärinnen waren vor ihm die CDU-Bundestagsabgeordneten Katherina Reiche aus Potsdam und Ursula Heinen aus Köln ernannt worden. Becker war bisher im Arbeitsministerium tätig, wo er unter SPD-Führung in den vergangenen Jahren als Unterabteilungsleiter für soziales Entschädigungsrecht zuständig war. Unter der früheren schwarz-gelben Regierung war Becker bis 1998 als Leiter der Zentralabteilung im Arbeitsministerium für Haushalt und Personal zuständig. Im Bundesumweltministerium folgt er nun Matthias Machnig nach. Der SPD-Politiker ist Wirtschaftsminister der Großen Koalition in Thüringen geworden.

Auch in Sachen Kommunikation hat Minister Röttgen bereits Nägel mit Köpfen gemacht. Pressesprecherin im Bundesumweltministerium ist fortan Dr. Christiane Schwarte, die bisher die Pressearbeit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion verantwortete. Sie ersetzt Michael Schroeren, der sowohl unter Sigmar Gabriel wie auch unter dessen Vorgänger Jürgen Trittin diesen Posten innehatte. Schroeren leitet nun das Referat für ökologische Verbraucherpolitik im Umweltministerium. (AgE)

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