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Wirtschaft

BVA gegen Einschränkung des Handels an Warenterminbörsen

Externer Autor ,
am
16.11.2010

Bonn - Der Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) spricht sich für eine ausgewogene Kontrolle der Marktaktivitäten, aber gegen pauschale Lösungen aus.

© Patrizier-Design/fotolia

In einem Schreiben an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner warnte der Verband vor übereilten Schritten, die den Handel an den Warenterminbörsen gefährden könnten. Die geplanten Transparenzregeln müssten in einer Art und Weise ausgestaltet sein, dass sie weder für Finanzinvestoren noch für Marktteilnehmer eine Behinderung darstellten.

"Grundsätzlich unterstützen wir Ihre Bestrebungen, eine ausufernde Preisvolatilität einzudämmen und mehr Markttransparenz zu erreichen. Darüber hinaus befürworten wir auch den Vorschlag der EU-Kommission, für risikoreiche Finanzmarktprodukte verbindliche EU-Standards vorzugeben", erklärte der BVA in dem Schreiben an die Ministerin.

Angesichts der schwankenden Märkte und des Abbaus des Interventionssystems betrachtet der BVA sogenannte Hedgegeschäfte an den Warenterminbörsen jedoch insbesondere für den Erfassungshandel und die Verarbeitungsindustrie, aber auch für die Landwirte als unabdingbares Instrument zur Preisabsicherung. (AgE)

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