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Landwirt vor Gericht

Cannabisplantage in Geflügelmasthalle

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Anke Fritz, agrarheute
am
03.05.2016

Ein Landwirt aus dem brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße steht aktuell vor dem Landgericht. In seiner leerstehenden Halle wurden Cannabispflanzen angebaut.

Wie die BZ auf ihrer Internetseite berichtet, stehe ein 49-jähriger Landwirt mit seiner Tochter derzeit vor dem Landgericht - wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Früher soll der Landwirt Legehennen in seiner Halle im brandenburgischen Landkreis Spree-Neiße gehalten haben. Doch als das Geschäft nicht mehr lief, habe er laut BZ die Halle weitervermietet.

Allerdings hatte die neue Produktionsrichtung nicht mehr viel mit Landwirtschaft zu tun. Als die Polizei Ende 2013 vorbeischaute, soll sie bis zu 720 Cannabis-Pflanzen gefunden haben.

20 Kilo Canabis geerntet

Der Landwirt beteuert nun, nichts von dem Anbau gewusst zu haben. Er sei davon ausgegeangen, dass es sich um ein Möbellager handelt. Laut BZ habe sich der Angeklagte "gefreut, endlich einen Mieter zu haben."

Die 27-jährige Tochter scheint allerdings gewusst zu haben, was in der Halle passierte. Sie soll vom Drogenchef direkt gefragt worden sein, ob sie nicht ein bisschen helfen wolle. Sie sollte laut BZ die Stecklinge von der Mutterpflanze lösen. Im Mai 2013 habe es die erste Ernte mit 20 Kilo gegeben.

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