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Wettbewerb

CeresAward 2018: Diese Biolandwirte können gewinnen

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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
02.07.2018

Die Finalisten der Kategorie Biolandwirt kommen aus Greudnitz, Welver und Abersee. Sie haben die Chance, den CeresAward 2018 zu gewinnen.

Bereits zum fünften Mal zeichnet der CeresAward auch 2018 die besten Landwirtinnen und Landwirte Deutschlands aus. Ausgelobt in 10 Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin spiegelt der Preis die gesamte Vielfalt der Landwirtschaft wider. Aus allen Bewerbern ermittelt die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die Finalisten in jeder Kategorie. Aus ihnen werden am 18. Oktober 2018 bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin die Kategoriensieger und aus diesen der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2018. Deutz-Fahr unterstützt der CeresAward als Hauptsponsor.

Dirk Barthel aus Greudnitz (Sachsen)

Wer glückliche Kühe sehen will, der besucht am besten einmal den Biohof Barthel im sächsischen Greudnitz. Hier grasen die Mutterkühe, Kälber und Bullen von Biolandwirt Dirk Barthel friedlich auf den ausgedehnten Weiden an den Elbauen. Der Biohof Barthel hat kurz nach der Wiedervereinigung mit 3 Rindern begonnen – heute sind es knapp 90. Dirk Barthel und sein Team arbeiten nach den Richtlinien von Biokreis und beliefern Leipzig und Umgebung mit feinstem Bio-Rindfleisch. Auf seinen 180 ha finden sich Ackerbau, Saatgutvermehrung, Pferdeheu und Bienenweiden. Verbraucher können die Produkte des Hofs nicht nur probieren, sondern ihre Erzeugung hautnah erleben, denn Öffentlichkeitsarbeit steht für Dirk Barthel direkt nach dem Wohl seiner Kühe an vorderster Stelle.

Gregor Scholz aus Welver (Nordrhein-Westfalen)

Auf dem Hellweghof im westfälischen Welver ist alles klein und überschaubar: 25 Milchkühe, ein paar Schweine, 200 Hühner, 120 Hektar. Die Betriebszahlen dagegen beeindrucken: 6.000 l Milch pro Kuh und Jahr sind bemerkenswert für einen Betrieb, der nach Demeter-Richtlinien wirtschaftet und kaum Kraftfutter einsetzt. Das ist Junglandwirt Gregor Scholz zu verdanken, der mit viel Know-How das Beste für und aus seinen Kühen herausholt. Dabei hat er den Betrieb vor gerade einmal 5 Jahren neu gegründet. Und er hat noch viel mit ihnen vor: Auf dem Plan für die nächsten Jahre steht unter anderem die Vermarktung von Heumilch und Heugouda im Lebensmittelhandel sowie die Aufstockung der Rinderherde.

 

Sepp Eisl aus Abersee (Österreich)

Das Seegut Eisl am österreichischen Wolfgangsee ist seit über 500 Jahren in Familienbesitz. Bekannter noch als der Grünlandbetrieb mit kleiner Forstwirtschaft, Milchschafhaltung und Ferienbetrieb aber ist der Eissalon Eisl Eis in der Salzburger Altstadt. Hier kann man die Spezialitäten von Biolandwirt Sepp Eisl und seinem Team probieren: Speiseeis aus Schafmilch. 140 Schafe umfasst die hofeigene Herde, und die liefern jedes Jahr rund 50.000 l Milch. Die Spezialitäten des Seeguts sind übe die Grenzen hinaus bekannt; gerade erst wurde der passionierte Biolandwirt mit dem Deutschen Käsepreis ausgezeichnet. Und wer die Erzeugung dieser Köstlichkeiten hautnah erleben möchte, kann sich auf dem hofeigenen Campingplatz am See einmieten.

Nacht der Landwirtschaft: Impressionen von der CeresAward-Verleihung

Nacht der Landwirtschaft: CeresAward 2017
CeresAward 2017
Tisch beim CeresAward 2017
Michael Dörr beim CeresAward 2017
Georg Mayerhofer beim CeresAward
CeresAward 2017
Sieger Ceres Award 2017
CeresAward 2017
Christian Schmidt beim CeresAward 2017
Kotte, Rukwied und Morgenstern beim CeresAward 2017
CeresAward 2017 Deutz-fahr
CeresAward 2017
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