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Wettbewerb

CeresAward 2018: Diese Junglandwirte können gewinnen

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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
11.06.2018

Die Finalisten der Kategorie Junglandwirt kommen aus Sprinkange, Homberg und Bad Wurzach. Sie haben die Chance, den CeresAward 2018 zu gewinnen.

Bereits zum fünften Mal zeichnet der CeresAward auch 2018 die besten Landwirtinnen und Landwirte Deutschlands aus. Ausgelobt in 10 Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin spiegelt der Preis die gesamte Vielfalt der Landwirtschaft wider. Aus allen Bewerbern ermittelt die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die Finalisten in jeder Kategorie. Aus ihnen werden am 18. Oktober 2018 bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin die Kategoriensieger und aus diesen der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2018. Deutz-Fahr unterstützt der CeresAward als Hauptsponsor. Sponsor der Kategorie Junglandwirt ist Mitas.

Luc Emering aus Sprinkange (Luxemburg)

Produkte anbieten, die es nicht an jeder Ecke gibt – das ist Luc Emerings Motto. Im südwestlichen Luxemburg betreibt er zusammen mit seinen Eltern einen Bio-Hähnchenmastbetrieb. Etwa die Hälfte der Hähnchen verarbeitet die Familie zu Schnitzeln, Schenkeln, Burger-Patties, Pasta-Soßen und anderen Leckereien, die sie an Feinkostläden und Restaurants sowie im eigenen Hofladen verkaufen. Und wem zur Soße noch die Nudeln fehlen, der kann direkt die hauseigenen Dinkelnudeln mitnehmen. Denn seit 2012 produzieren die Emerings auch Nudeln aus dem hofeigenen Dinkel und Eiern von umliegenden Bio-Landwirten unter der Marke „Dudel Magie“.

Nicholas Lein aus Homberg/Ohm (Hessen)

Nicholas Lein und seine Familie arbeiten, um zu leben. Und damit dieses Prinzip aufgeht, achten sein Vater und er stets darauf, Arbeiten und Abläufe effizient zu organisieren und die einzelnen Betriebszweige in ihrer Größe perfekt aufeinander abzustimmen. Gut 250 Kühe und deren Jungvieh stehen im Stall der Vater-Sohn-Betriebsgemeinschaft, der neben komfortablen Liegeboxen auch einen großzügigen Erholungsbereich für frisch abgekalbte Kühe bietet. Den Komfort danken diese mit einer durchschnittlichen Jahresleistung von 10.300 Litern. Zum Betrieb im hessischen Vogelsbergkreis gehört auch die passend dimensionierte 75-kW-Hofbiogasanlage, in der ausschließlich aus Futterreste, Gülle und Mist zu Energie gewonnen wird.

Sven de Vries aus Bad Wurzach (Baden-Württemberg)

Sven de Vries ist Schafhalter mit Leib und Seele. Seine 550 Mutterschafe stehen aber nicht im Stall, sondern wandern mit ihm. Im Sommer auf Wacholderheiden der Naturschutzbehörde auf der schwäbischen Alb, im Winter auf den Flächen anderer Landwirte im Umkreis. Dabei kümmert sich der Wanderschäfer nicht nur liebevoll um seine Tiere, sondern engagiert sich auch aktiv für seinen Berufsstand, der wegen der schlechten Rahmenbedingungen nur noch von wenigen ausgeübt wird. Um diese zu ändern, setzt er sich mit einer Petition für die Einführung der Weidetierprämie ein und gibt unter dem Kürzel @schafzwitschern auf Twitter, Instagram und Facebook täglich Einblicke in seine spannende Arbeit.

Nacht der Landwirtschaft: Impressionen von der CeresAward-Verleihung

Nacht der Landwirtschaft: CeresAward 2017
CeresAward 2017
Tisch beim CeresAward 2017
Michael Dörr beim CeresAward 2017
Georg Mayerhofer beim CeresAward
CeresAward 2017
Sieger Ceres Award 2017
CeresAward 2017
Christian Schmidt beim CeresAward 2017
Kotte, Rukwied und Morgenstern beim CeresAward 2017
CeresAward 2017 Deutz-fahr
CeresAward 2017
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