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Wettbewerb

CeresAward 2019: Die Finalisten der Kategorie Biolandwirt

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am
04.07.2019

Diese Landwirtinnen und Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2019 in der Kategorie Biolandwirt nominiert.

Am 16. Oktober 2019 werden bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin bereits zum sechsten Mal die besten Landwirtinnen und Landwirte aus dem deutschsprachigen Raum gekürt. In zwölf Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin ermittelte die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die jeweiligen Finalisten.

Aus ihnen werden bei der Galaveranstaltung im Oktober die Kategoriensieger und aus diesen schließlich der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2019. Deutz-Fahr unterstützt den CeresAward wieder als Hauptsponsor.

Karl Lingenhel aus Österreich

Kurz hinter der österreichischen Grenze, im nördlichen Bregenzerwald, liegt der Biobetrieb von Karl Lingenhel. Während das Wohnhaus mit dunklen Schindeln besetzt ist, strahlt der Anbau mit Laufstall, Erlebnisküche und Hofladen dagegen hell und neu. Damit spiegeln die Gebäude nahezu die Arbeitsweise des 55-Jährigen: Ursprüngliche Werte auf der einen Seite, Modernität und Praktikabilität auf der anderen.

30 Hektar Land, 25 Braunvieh Milchkühe, einige Streuobstbäume alter Sorten und mehrere Bienenkästen gehören zum durchdachten Kreislauf-Betrieb. Aus den Erzeugnissen stellt die Familie Spirituosen und Chutneys sowie Joghurt und verschiedene Käse her. Regelmäßig empfängt der Agrarwirt Schulklassen und Seminarteilnehmer auf seinem Betrieb.

Thomas Riesterer aus Baden-Württemberg

Der Bioland-Betrieb von Thomas Riesterer hat eine anspruchsvolle Lage – im südlichen Schwarzwald, auf über 1100 Metern. Dort oben bewirtschaftet der Familienvater 60 Hektar Bergland und hält bis zu 100 Weiderinder, die ihr gesamtes Leben auf dem Schindelmatthof verbringen – von der Geburt bis zur Schlachtung. Das Schlachten erledigt der 40-Jährige selbst, der Biobauer ist nämlich gelernter Metzger. Sein Anspruch: Jedes Tier wird komplett verwertet – vom Schwanz bis zur Nase.

Das Fleisch vermarktet er ab Hof und online, natürlich in kompostierbarer Verpackung. Schließlich erklärt der Landwirt gerne, was er macht. Manchmal sogar mehrmals am Tag. Denn der Hof liegt an einer beliebten Wanderroute. Und so lernen Menschen quasi im Vorbeigehen, wie eine tiergerechte Mutterkuhhaltung funktioniert.

Carolin Dietz aus Baden-Württemberg

Mit zwei Zicklein fing alles an. Das war vor zehn Jahren. Heute sausen mehr als 80 Milchziegen durch den Stall von Bioland-Bäuerin Carolin Dietz. Zusammen mit ihrem Mann Alexander bewirtschaftet die 35-jährige Agraringenieurin 120 Hektar Fläche zur Futterbereitung. Außerdem produziert die Familie aus Harthausen auf der Schwäbischen Alb Ziegenmilchprodukte in der eigenen Käserei. Mehrere Auszeichnungen für Qualität und Geschmack zieren die Wände im Hofladen, in dem die Landwirtin regelmäßig Kontakt zu den Leuten sucht – und einen Ziegenkäse-Fan nach dem anderen gewinnt.

Die Nacht der Landwirtschaft: Impressionen vom CeresAward

Saal beim Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Gewinner Ceres Award 2017
Musiker auf dem Ceres Award
Schnittchen
Unterhaltung auf dem Ceres Award
Artistin auf dem Ceres Award
Klöckner hält Rede
Auf dem Ceres Award
Gewinner des Ceres Award
Gewinner des Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Ceres Award in Berlin
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