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Wettbewerb

CeresAward 2020: Die Finalisten der Kategorie Junglandwirt

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am Freitag, 26.06.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2020 in der Kategorie Junglandwirt nominiert.

Im Herbst ist es wieder soweit. Dann steht fest, welcher der 30 Finalistinnen und Finalisten des CeresAward 2020 den begerhten Titel des Landwirt des Jahres 2020 gewinnen wird. Momentan liegt es noch an der Jury, die aus Vertretern aus Unternehmen und Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute besteht, den Finalisten auf ihren Höfen auf den Zahn zu fühlen. Halten die Bewerbungen, was sie versprechen? Unterstützt wird der CeresAward auch in diesem Jahr wieder von Hauptsponsor Deutz-Fahr.

Leo Rösel aus Neukirchen (Bayern)

Leo Rösel ist stolz darauf, seine Umwelt aktiv und zum Guten hin mitzugestalten. Und das lebt der 30-jährige Landwirt voll aus. Im Ackerbau legt er besonderen Wert auf Humusaufbau und Bodenfruchtbarkeit. Chemischen Pflanzenschutz reduziert er auf ein Minimum. Die Biogasanlage füttert er bereits seit Jahren mit blühenden Zwischenfrüchten. So hat er in den letzten Jahren immer weniger Mais eingesetzt. Die Abwärme der Biogasanlage nutzt er schließlich zum Trocknen der Holzhackschnitzel, mit denen er seine Kunden mit Heizmaterial versorgt. Das Ganze zeigt er jedem, der es wissen will: analog auf dem Hof und als Agrarscout, oder digital über Instagram, Facebook und als Hofheld-Blogger.

Florian Jocher aus Schongau (Bayern)

Florian Jocher hat das optimale Betriebskonzept für sich entwickelt: aus Überzeugung folgt er den strengen Richtlinien des Demeter-Verbands. Mit viel Platz auf den Laufflächen und Rundbogen-Fressgittern ist der neue Laufstall perfekt an seine 85 Milchkühe angepasst, die allesamt Hörner tragen. Die Milch vermarktet der 35-Jährige zum Teil über eine Rohmilch-Tankstelle direkt ab Hof, Kuhpatenschaften stärken die Bindung zwischen Verbraucher. PV-Anlagen und Batteriespeichersysteme sollen seinen Betrieb so autark wie möglich machen. Smart-Farming-Lösungen wie ein Melkroboter oder ein automatischer Mistschieber verbessern seine Effizienz und helfen, dass die Familie nicht zu kurz kommt.

Patrick Kübler aus Tettnang (Baden-Württemberg)

Bei Patrick Kübler gibt es besondere Produkte für besondere Ansprüche. Das gilt auch und gerade für seine 50 Fleckvieh-Milchkühe. Denn er will, dass es seinen „Mädels“ gut geht. So füttert er sie mit Heu aus eigener Infrarottrocknung. Hier bleiben besonders viele Nährstoffe im Futter. Seine Kühe danken es ihm mit einer Milchleistung von 10.500 l im Jahr. Auch für Verbraucher hält er Besonderes bereit. So setzt er auf A2-Milch, die als besonders bekömmlich gilt. Diese verarbeitet er unter anderem zu Käse. Seine Direktvermarktung komplettieren Fleischpakete, mit denen der 28-Jährige männliche Kälber vermarktet. Zum Fleisch gibt es ein selbst gestaltetes Kochbuch, welches Fantasie und Appetit des Verbrauchers anregt.

Alle News und Impressionen rund um die Hofbesuche bekommen Sie auf der Facebook-Seite und der Instagram-Page des CeresAward.

Impressionen vom CeresAward aus Berlin

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