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Wettberwerb

CeresAward 2021: Die Finalisten der Kategorie Geschäftsidee

Logo des CeresAward 2021
am Freitag, 18.06.2021 - 10:23 (Jetzt kommentieren)

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2021 in der Kategorie Geschäftsidee nominiert.

Im Herbst 2021 ist es wieder so weit. Dann steht fest, welcher der 30 Finalistinnen und Finalisten des CeresAward 2021 den begehrten Titel Landwirt des Jahres 2021 gewinnt. 

Derzeit arbeitet die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen und Verbänden sowie Redakteurinnen und Redakteuren von agrarheute, auf Hochtouren, besucht die Finalistinnen und Finalisten auf ihren Höfen, fühlt ihnen auf den Zahn und prüft, ob die Bewerbungen halten, was sie versprechen. 

Auch in diesem Jahr wird der CeresAward unterstützt vom Hauptsponsor Deutz-Fahr

Die Kategorie Geschäftsidee wird von Trelleborg als Sponsor sowie vom Deutschen Bauernverband als ideeller Partner unterstützt. 

Heinrich Meusel aus Eisfeld

Der Heu-Guru vom Thüringer Wald

Heu ist nicht gleich Heu. Das hat Biolandwirt Heinrich Meusel aus Eisfeld in Südthüringen schon als kleiner Junge erkannt und seit 2007 rund um Bergwiesenheu ein Geschäftsmodell aufgebaut, das in der Landwirtschaft seinesgleichen sucht. Meusel bringt Fachwissen um Naturschutz, Landschaftspflege und Marketing zusammen. Seine Angebote reichen von Kräuterheu für Hasen oder Kaninchen über Naturkosmetik und ein Ferienhaus bis zu landwirtschaftlichen Dienstleistungen rund um die Bergwiesenpflege und Landschaftsbau. Dabei gehen dem Landwirt die Ideen für die Weiterentwicklung seines Betriebes noch lange nicht aus. 

Tobias Krutemeier, Löhne

Blühwiesen-Netzwerker und Bienenfreund

Eigentlich betreibt Junglandwirt Tobias Krutemeier aus Löhne in Westfalen einen Schweinemastbetrieb mit Futterbau. Doch eines Tages hatte er beschlossen, zusätzlich etwas für die Artenvielfalt zu tun. Das Projekt Feldwerk war geboren. In einem Netzwerk mit gut einem Dutzend weiteren Landwirten bietet Krutemeier über eine Online-Plattform an, gegen ein kleines Entgelt in verschiedenen Regionen Deutschlands Blumenwiesen anzusäen. Über 70.000 Quadratmeter Blühflächen sind so bereits entstanden. Weitere Kooperationspartner stellen Dienstleistungen wie Bienenpatenschaften und insektenfreundliche Gartengestaltung bereit. Und das Netzwerk wächst beständig. 

Markus Zott aus Ustersbach

Haferdrink made in Bayern

Junglandwirt Markus Zott aus Ustersbach bei Augsburg stand vor der gleichen Frage, vor der viele Bauern stehen: Wie mache ich den Familienbetrieb fit für die Zukunft? Besonders beschäftigt haben ihn dabei auf der einen Seite die Wünsche von Verbraucherinnen und Verbrauchern nach Lebensmitteln auf pflanzlicher Basis. Und auf der anderen Seite die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln. Seine Idee ist ein Haferdrink gewesen, der nur Zutaten aus Bayern verwendet. Unter dem Markennamen „Bayernglück“ stellt Zott gemeinsam mit mehreren Partnern ein Produkt her, dass vom Hafer über die Rezeptur bis zur Abfüllung komplett heimisch ist.

Alle News und Impressionen rund um die Hofbesuche bekommen Sie auf der Facebook-Seite und dem CeresAward auf Instagram. 

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