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Wettbewerb

CeresAward 2021: Die Finalisten der Kategorie Junglandwirt

Logo des CeresAward 2021
am Samstag, 12.06.2021 - 09:00 (Jetzt kommentieren)

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2021 in der Kategorie Junglandwirt nominiert.

Im Herbst 2021 ist es wieder so weit. Dann steht fest, welcher der 30 Finalistinnen und Finalisten des CeresAward 2021 den begehrten Titel Landwirt des Jahres 2021 gewinnt. 

Derzeit arbeitet die Jury, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern aus Unternehmen und Verbänden sowie Redakteurinnen und Redakteuren von agrarheute, auf Hochtouren, besucht die Finalistinnen und Finalisten auf ihren Höfen, fühlt ihnen auf den Zahn und prüft, ob die Bewerbungen halten, was sie versprechen. 

Auch in diesem Jahr wird der CeresAward unterstützt vom Hauptsponsor Deutz-Fahr

Die Kategorie Junglandwirt wird von Mitas als Sponsor und dem Bund der Deutschen Landjugend e.V. als ideeller Partner unterstützt. 

Christian Peter Carstensen, Galmsbüll 

Der Schaf-Flüsterer 

„Es ist meine Leidenschaft, das Tier von der Geburt an zu begleiten und dafür zu sorgen, dass es ein zufriedenes, ausgeglichenes Leben ohne Qualen hat”, sagt Christian Peter Carstensen. Und dass dem Junglandwirt genau das auch gelingt, davon können sich Verbraucher selbst überzeugen. Über Social Media und vor Ort mit Hofführungen gewährt der 30-jährige Einblicke hinter die Kulissen seines Landhof Carstensen in Galmsbüll in Nordfriesland. Dass sich das nicht nur gut anfühlt, sondern auch gut schmeckt, das beweisen unter anderem die Milchprodukte, die Christian Peter Carstensen in der gläsernen Hofkäserei aus der selbst produzierten Schafsmilch herstellt.  

Johannes Müller, Gleichen-Etzenborn 

Gemüse mit Gesicht und Geschichte 

Die Welt von Johannes Müller dreht sich um Gemüse, Kartoffeln und Getreide. Als er 2017 in den Biobetrieb seiner Familie einstieg, hätte er sich darauf ausruhen können. Doch das reichte ihm nicht. Nach dem Motto „Was gut ist, kann noch besser werden” entwickelt er zukunftsweisende Ackerbaustrategien für seinen Betrieb. Dafür arbeitet er mit Firmen aus der Agrarbranche sowie den Universitäten Göttingen und Kassel zusammen. Darüber hinaus lässt sich der 27-Jährige auch neue Strategien für die Vermarktung von Kohl, Karotten und anderen Kulturen einfallen. So gibt es bei ihm unter anderem bunte Möhren fürs Schulobst, spezielle Ofenkartoffeln für das türkische Gericht Kumpir mit Rezeptideen und auch gelbe Beete – die Beete ohne Sauerei in der Küche.  

Martin Grob, Allmanshofen 

Weichen mit Wasserbüffeln 

Als weichender Erbe ist der Weg zum eigenen Hof oft nicht so einfach. Das weiß auch Martin Grob aus Allmanshofen. Er begann 2014 mit 5 ha Wiesen und 6 Wasserbüffeln, seinen Traum zu leben - zunächst als Hobbylandwirt. Heute ist der 33-Jährige stolzer Herr über 65 Büffel und betreibt seinen Betrieb seit 2018 im Vollerwerb. Mit seinen genügsamen, robusten Tieren beweidet er schwer oder nicht zu bewirtschaftende Flächen und leistet damit einen Beitrag zum Naturschutz. Fleisch und Wurst seiner Wasserbüffel vermarktet er zu 100 Prozent direkt an den Kunden. Anfangs nur mit Vorbestellung und Selbstabholung an der Haustür, seit kurzem auch im brandneuen Hofladen. Und wer möchte, kann sich als schickes Designelement fürs Wohnzimmer auch Fell und Schädel der geschlachteten Wasserbüffel in den Einkaufskorb packen. 

Alle News und Impressionen rund um die Hofbesuche bekommen Sie auf der Facebook-Seite und der Instagram-Page des CeresAward. 

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