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Wiedersehen

CeresAward-Finalisten zu Gast im neuen Deutz-Fahr Werk

CeresAward-Finalisten bei Deutz
© agrarheute
von am
12.02.2018

Die Gewinner und Finalisten des CeresAward 2017 trafen sich im neuen Deutz-Fahr Werk, um Erfahrungen auszutauschen und das Wiedersehen zu feiern.

Freudiges Wiedersehen der CeresAward-Finalisten und Gewinner aus dem Jahr 2017 im Deutz-Fahr Land in Lauingen. Hauptsponsor Deutz-Fahr hatte zum Erfahrungsaustausch eingeladen und ein interessantes Programm zusammengestellt.

 

Tag 1: CeresAward-Teilnehmer im brandneuen Werk von Deutz-Fahr

Highlight für die CeresAward-Teilnehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum war am ersten Tag die Besichtigung des neuen Deutz-Fahr Werkes in Lauingen. Hier wurden 90 Mio. Euro investiert, um das europaweit modernste Traktorenwerk auf die grüne Wiese zu stellen.

Zurzeit laufen dort rund 30 Traktoren pro Tag vom Band. In Lauingen werden alle Traktoren ab 130 PS für die Marken Deutz-Fahr, Same und Lamborghini für den weltweiten Markt gebaut. In dem 150.000 m² großen Werk können bis zu 16 verschiedene Typen gleichzeitig nach Kundenwunsch gebaut werden.

CeresAward 2018: Mitmachen lohnt sich!

Der Abend stand dann ganz im Zeichen des Austauschs der rund zwei Dutzend aus ganz Deutschland, Luxemburg und Österreich nach Lauingen gereisten Ceres-Finalisten. Hier einige O-Töne aus einer spannenden Diskussion:

  • "Die Teilnahme am CeresAward war für uns alle ein unvergessliches Ereignis."
  • "Der CeresAward öffnet den Dialog zwischen zwei über die Jahre entfremdeten Lagern – nämlich Landwirten und Verbrauchern."
  • "Positive Meldungen aus der Landwirtschaft funktionieren und sind möglich."
  • "Die Publikumsmedien haben Interesse an positiven Meldungen aus der Landwirtschaft."
  • "Der CeresAward zeigt die Landwirtschaft, wie sie wirklich ist."
  • "Der CeresAward gibt Landwirten die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit darzustellen."
  • "Landwirte stellen sich oft selbst in den Schatten, das ändert der CeresAward."
  • "Der CeresAward ist eine tolle Plattform, die der Spirale an Negativmeldungen in den Medien etwas entgegensetzt."

Das Fazit eines spannenden Austauschs: Alle Finalistinnen und Finalisten2017 hatten eine durchweg positive Resonanz auf ihre Teilnahme am CeresAward und würden deshalb jederzeit wieder mitmachen.

Die Teilnahme beim CeresAward lohnt sich! Machen auch Sie mit und bewerben Sie sich am besten online unter www.ceresaward.de für den Landwirt des Jahres 2018.

Tag 2: CeresAward-Teilnehmer auf dem Schönfelder Hof

Am zweiten Tag durfte natürlich der Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes nicht fehlen. Der Schönfelder Hof der Familie Hermanns in Ziertheim-Reistingen war auch für die Top-Landwirte des CeresAwards interessant. 250 Milchkühe werden im modernen Stall von 3 Lely-Robotern gemolken.

Der erfolgreiche Fleckvieh-Zuchtbetrieb hält neben dem Jungvieh noch 40 Zuchtbullen, 1.600 Legehennen in Freilandhaltung und mästet rund 1.000 Hähnchen im Jahr. Die Eier werden übrigens über Rewe-Märkte in der Region vermarktet. Oder im eigenen Hofladen, wo neben den Eiern noch Geflügel und Nudeln aus eigener Produktion angeboten werden.

Fleckviehzüchter Hermanns

Josef Hermanns
Josef Hermanns ist für die Außenwirtschaft auf dem Schönfelder Hof zuständig, die Leitung der Rinderherde hat der 23-jährige Sohn Bastian übernommen. © Bernd Feuerborn
Kuhstall
250 Kühe haben im luftigen Boxenlaufstall Platz. © Bernd Feuerborn
3 Roboter
Drei Roboter melken 250 Kühe in drei Gruppen. © Bernd Feuerborn
Kälberboxen
Fünf Wochen stehen die Kälber in den Boxen bevor sie in den Laufstall kommen. © Bernd Feuerborn
Kälbertränkeautomaten
Ab der 5. Woche werden die Kälber in Guppen gehalten. Vier Tränkestationen versorgen die Kälber mit Milchaustauscher. © Bernd Feuerborn
Kälberstall
Die männlichen Kälber verlassen als Fresser den Hof, wenn sie nicht das Potenzial zum Zuchtbullen haben. Die weiblichen werden alle aufgezogen und zur Zucht verwendet. Färsen, die nicht zur Bestandsergänzung benötigt werden, verkauft der Betrieb auf dem Zuchtviehmarkt in Wertingen. © Bernd Feuerborn
Kälberstall von außen
Die Rolltore erleichten das Misten des Kälberstalles, so muss wenig rangiert werden. Er ist als Kaltstall mit Windschutznetzen konzipiert. © Bernd Feuerborn
Hühnerstall
Zwei mobile Hühnerställe je 800 Hennen sind auf dem Betrieb. Alle vier Monate wird der Stall auf die andere Seite gezogen und gemistet. Die Eier werden auf dem Hof und in Lebensmitteläden der Umgebung vermarktet, unter anderem in 3 Rewe-Märkten. © Bernd Feuerborn
Hofladen
Im Hofladen werden hauptsächlich Eier, Geflügel und Nudeln verkauft. © Bernd Feuerborn
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