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CereaAward-Finalisten: Treffen bei Deutz-Fahr

CeresAward: Gewinner treffen sich bei Deutz-Fahr

CeresAward-Treffen bei Deutz-Fahr
37 Finalisten des Jahres 2016 trafen sich zum Erfahrungsaustausch bei Deutz-Fahr. Im HIntergrund die neue Arena mit Ausstellungsraum und Museum. © ah/Feuerborn
von , am
01.12.2017

Freudiges Wiedersehen der CeresAward-Finalisten aus dem Jahr 2016 im Deutz-Fahr Land in Lauingen. Der Hauptsponsor Deutz-Fahr hatte zum Erfahrungsaustausch eingeladen und ein interessantes Programm zusammengestellt.

Ausstellung von Deutz-Fahr
Im Ausstellungsraum werden die aktuellen Modelle von Deutz-Fahr gezeigt. © ah/Feuerborn

Highlight für die CeresAward Gewinner war am ersten Tag die Besichtigung des neuen Werkes. Hier wurden 90 Mio. Euro investiert, um das modernste Traktorenwerk in Europa zu bauen. Zurzeit laufen dort rund 30 Traktoren pro Tag vom Band. In Lauingen werden alle Traktoren ab 130 PS für die Marken Deutz-Fahr, Same und Lamborghini für den weltweiten Markt gebaut. Die moderne Fertigung hat die 37 Ceres Teilnehmer beeindruckt. In dem 150.000 m² großen Werk können bis zu 16 verschiedene Typen gleichzeitig nach Kundenwunsch gebaut werden. Der Bau eines Traktors dauert rund 9 Stunden.

CeresAward: "Es lohnt sich mitzumachen!"

Der Abend stand dann ganz im Austausch der Landwirte: Alle waren sich einig, dass sich die Teilnahme am Award gelohnt hat. Vor allem die gute Resonanz in den Medien hat die Landwirte gefreut. Viele haben es geschafft, Landwirtschaft positiv und reell in Zeitung, Radio und Fernsehen darzustellen. „Jetzt werden wir auch mal von Journalisten gefragt: „Wie ist denn das mit Glyphosat in der Landwirtschaft?“, freute sich ein Landwirt. Und es wurde dann auch sachlich und fachlich richtig berichtet. Ein Landwirt war mittlerweile schon öfter im NDR-Fernsehen und kann ebenfalls nur von positiven Reaktionen berichten. Hier liegt eine große Chance für die Branche moderne Landwirtschaft gut darzustellen, da waren sich alle Teilnehmer einig.

Jetzt bewerben!

Ein CeresAward-Gewinner durfte sogar eine Erfahrungen in Brüssel kundtun. Als einziger Praktiker, konnte er den EU-Politikern berichten, wie es wirklich ist und welche Dinge in der Praxis überhaupt umzusetzen sind. Die Bewerbung beim CeresAward lohnt sich! Machen Sie mit und bewerben Sie sich unter www.ceresaward.de für den Landwirt des Jahres 2018.

Vielseitiger Hof mit Milchvieh, Legehennen und Hähnchenmast

Am zweiten Tag durfte natürlich der Besuch eines landwirtschaftlichen Betriebes nicht fehlen. Der Schönfelder Hof der Familie Hermanns in Ziertheim-Reistingen war auch für die Top-Landwirte des CeresAwards interessant. 250 Milchkühe werden im modernen Stall von 3 Lely-Robotern gemolken. Der erfolgreiche Fleckvieh-Zuchtbetrieb hält neben dem Jungvieh noch 40 Zuchtbullen, 1600 Legehennen in Freilandhaltung und mästet rund 1000 Hähnchen im Jahr. Die Eier werden übrigens über Rewe-Märkte in der Region vermarktet. Oder im eigenen Hofladen, wo neben den Eiern noch Geflügel und Nudeln aus eigener Produktion angeboten werden. Ein Züchter-Portrait aus primus Rind finden Sie hier als pdf.

Fleckviehzüchter Hermanns

Josef Hermanns
Josef Hermanns ist für die Außenwirtschaft auf dem Schönfelder Hof zuständig, die Leitung der Rinderherde der 23-jährige Sohn Bastian übernommen. © ah/Feuerborn
Kuhstall
250 Kühe haben im luftigen Boxenlaufstall Platz. © ah/Feuerborn
3 Roboter
Drei Roboter melken die 250 Kühe in drei Gruppen. © ah/Feuerborn
Kälberboxen
Fünf Wochen stehen die Kälber in den Boxen bevor sie in den Laufstall kommen. © ah/Feuerborn
Kälbertränkeautomaten
Ab der 5. Woche werden die Kälber in Guppen gehalten. Vier Tränkestationen versorgen die Kälber mit Milchaustauscher. © ah/Feuerborn
Kälberstall
Die männlichen Kälber verlassen als Fresser den Hof, wenn sie nicht das Potential zum Zuchtbullen haben. Die weiblichen werden alle aufgezogen und zur Zucht verwendet. Färsen, die nicht zur Bestandsergänzung benötigt werden, verkauft  der Betriebe auf dem Zuchtviehmarkt in Wertingen. © ah/Feuerborn
Kälberstall von außen
Die Rolltore erleichten das Misten des Kälberstalles, so muss wenig rangiert werden. Er ist als Kaltstall mit Windschutznetzen konzipiert. © ah/Feuerborn
Hühnerstall
Zwei mobile Hühnerställe je 800 Hennen sind auf dem Betrieb. Alle vier Monate wird der Stall auf die andere Seite gezogen und gemistet. Die Eier werden auf dem Hof und in Lebensmitteläden der Umgebung vermarktet, unter anderem in 3 Rewe-Märkten. © ah/Feuerborn
Hofladen
Im Hofladen werden hauptsächlich Eier, Geflügel und Nudeln verkauft. © ah/Feuerborn
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