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Tiertransport

Chaos: 7.000 Hühner auf der Autobahn

Hühner nach Unfall auf Autobahn verteilt
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Eva Eckinger, agrarheute
am
05.07.2017

In Österreich ist am Dienstag ein Hühnertransporter verunglückt. Tausende Hühner verteilten sich auf der Autobahn, viele verendeten.

In Oberösterreich bei Asten im Bezirk Linz-Land ist es am Dienstag zu erheblichen Behinderungen auf der Autobahn A1 gekommen. Wie die Landespolizeidirektion mitteilt, war ein Tiertransporter verunglückt. Rund 7.000 Hühner gerieten auf die Fahrbahn, viele verendeten in ihren Käfigen. Aufgrund von Gaffern kam es zu mehreren kleinen Unfällen und kilometerlangen Staus.

Sekundenschlaf: Hühnertransporter verunglückt

Hühner in Käfigen nach einem Unfall

Ein 52-jähriger Kraftfahrer aus dem Bezirk Amstetten fuhr am Dienstag gegen 4:55 Uhr mit einem Kraftwagenzug auf dem rechten Fahrstreifen der A1 von Linz kommend in Richtung Wien.

Aufgrund eines sogenannten "Sekundenschlafes" kam er im Gemeindegebiet von St. Florian nach eigenen Angaben rechts von der Fahrbahn ab und touchierte den dortigen Brückenpfeiler.

Hühner auf Fahrbahn geschleudert

Durch den Aufprall wurde die rechte Seite des Kraftwagenzuges erheblich beschädigt beziehungsweise aufgerissen. Infolgedessen wurden große Teile der in Transportboxen gehaltenen Hühner auf die Fahrbahn geschleudert.

Auf einer Länge von circa 160 Metern waren die Transportbehälter mit den teils toten und verletzten Tieren verstreut, so die Polizei weiter. Außerdem rannten Tausende Hühner auf der Fahrbahn in alle Richtungen.

Kilometerlanger Stau durch Gaffer

Nach dem Unfall entstand ein kilometerlanger Stau auf der Autobahn - aufgrund der Schaulustigen in beiden Richtungen. Zudem kam es in beiden Fahrtrichtungen zu mehreren kleineren Auffahrunfällen. Der Fahrer des Lkws blieb unverletzt und ein bei ihm durchgeführter Alkoholtest verlief laut Polizeibericht negativ.

Mit Material von Landespolizeidirektion Oberösterreich
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