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Wirtschaft

China erwägt Strafzoll für EU-Kartoffelstärke

Externer Autor
am
02.09.2010

Peking - Die chinesische Regierung prüft Anti-Dumpingmaßnahmen gegen die Einfuhr von Kartoffelstärkemehl aus der Europäischen Union.

Das gab das Handelsministerium in Peking bekannt. Die Regierung handelt auf Drängen der chinesischen Stärkemehlindustrie.

Das Handelsministerium wird die Umfänge der Einfuhren aus der EU, das Subventionsvolumen und den Schaden für die Stärkeindustrie in der Volksrepublik ermitteln. Nach Angaben des Ministeriums ist dies das erste Mal, dass China gegenüber der Europäischen Union eine Anti-Dumpinguntersuchung durchführt. Allerdings hatte China 2007 bereits schon einmal Strafzölle gegen die Einfuhr von EU-Kartoffelstärke verhängt. (leh/dlz agrarmagazin)

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