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Wirtschaft

CropEnergies: Mehr Umsatz, weniger Gewinn

pd
am
10.01.2014

Mannheim - In den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahrs 2013/14 hat die CropEnergies AG den Konzernumsatz um zwölf Prozent gesteigert.

© Cropenergies
Das EBITDA sank von 94,0 Millionen Euro im Vorjahr auf 61,8 Millionen. Mehr Umsaz, weniger Gewinn - so sieht die Bilanz für die Südzucker-Tochter CropEnergies nach den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres aus. Der Konzernumsatz ist von 509,7 Millionen Euro im Vorjahr auf 572,8 Millionen Euro gestiegen.
 
Höhere Absatzmengen an Bioethanol sowie an Lebens- und Futtermitteln trugen Unternehmensangaben maßgeblich zu diesem Umsatzzuwachs bei. Weiteres Umsatzwachstum ergab sich aus höheren Handelsmengen sowie besseren Erlösen für Lebens- und Futtermittel.

Operatives Ergebnis gefallen

Das EBITDA reduzierte sich nach dem Rekordergebnis des Vorjahrs aufgrund niedrigerer Marktpreise für Bioethanol sowie gleichzeitig gestiegener Nettorohstoffkosten auf 61,8 (Vorjahr: 94,0) Millionen Euro. Weitere operative Belastungen ergaben sich aus der Inbetriebnahme der im Juli 2013 erworbenen Bioethanolanlage von Ensus in Wilton, Großbritannien, sowie dem Hochwasser in Zeitz, Deutschland, im Juni 2013. Das operative Ergebnis verringerte sich insgesamt auf 37,2 (Vorjahr: 70,2) Millionen Euro.

Marktposition weiter ausbauen

Im Geschäftsjahr 2013/14 will CropEnergies seine Marktposition weiter ausbauen. Dabei sollen die Produktions- und Absatzmengen infolge des Erwerbs von Ensus und der Ausweitung des Handelsvolumens deutlich über dem Vorjahr liegen.
 
Entsprechend erwartet CropEnergies für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 ein Umsatzwachstum von zehn bis 20 Prozent (Vorjahr: 689 Millionen Euro).

Cropenergies blickt optimistisch nach vorn

Unter Berücksichtigung des aktuellen Preisniveaus für Bioethanol rechnet CropEnergies für das gesamte Geschäftsjahr 2013/14 nun mit einem operativen Ergebnis von 33 bis 43 (Vorjahr: 87) Millionen Euro. CropEnergies erwartet außerdem, dass die aktuellen Entwicklungen auf dem europäischen Bioethanolmarkt auch das operative Ergebnis des Geschäftsjahrs 2014/15 belasten werden. Mittelfristig rechnet man aber mit weiteren Wachstumschancen. 
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