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Umwelt

Dauerregen sorgt gebietsweise für Überschwemmungen

von , am
27.05.2014

Starker Regen sorgt in weiten Teilen Deutschlands für Überschwemmungen. Betroffen sind vor allem Bayern, Hessen, Sachsen und Niedersachsen. Erst der Donnerstag soll bessere Aussichten bringen.

Ein Jahr nach dem Hochwasser in Süd- und Ostdeutschland erwarten Deutschland erneut Regenfluten - bis zu 80 Liter je Quadratmeter sind laut Prognosen zu erwarten. Im Norden prallen die von Tief Annetraut und Hoch Vinko nach Deutschland transportierten Luftmassen aufeinander. Erst zu Himmelfahrt am Donnerstag soll es sich wieder etwas beruhigen. Zumindest in der Nordhälfte des Landes und im Südwesten können Vatertags-Ausflügler auf trockenes Wetter hoffen.
 

Bayern

Besonders stark wüteten die Unwetter in Bayern im südlichen Mittelfranken, Teilen Ost- und Oberbayerns. Im niederbayerischen Kelheim richteten Wassermassen Schäden in einem Einkaufszentrum an - Wasser lief Aufzugschächte sowie Rolltreppen hinab. Auf dem Münchner Flughafen führte das Unwetter zu fast 50 Annullierungen. Mehr als 100 Starts und Landungen verspäteten sich um mehr als eine Stunde. In Freising wurden Straßen überflutet und Gullideckel hochgedrückt. Auch Keller liefen voll.
 

Hessen

Nach Starkregen liefen in Hessens Landeshauptstadt Wiesbaden Keller und Tiefgaragen voll. Die Feuerwehr rückte zu mehr als 50 Einsätzen aus. In anderen Teilen Hessens blieb es meist bei Landregen. Am Frankfurter Flughafen starteten wegen eines Gewitters in der Nacht zum Dienstag trotz Nachtflugverbots 29 Flugzeuge nach 23.00 Uhr. Die Sicherheitsabstände zwischen den Flugzeugen waren laut Behörden erhöht worden, was sich auf die Kapazitäten auswirkte. Der letzte Abflug war um 23.35 Uhr. Am größten Flughafen Deutschlands gilt eigentlich ein Nachtflugverbot von 23 bis 5 Uhr.
 

Niedersachsen

Im Emsland und in der Grafschaft Bentheim gab es mehreren Feuerwehreinsätze. In Emsbüren drohte am Montagabend ein Baukran auf zwei Wohnhäuser zu stürzen, nachdem er vom Regen unterspült und in Schieflage geraten war. Die Bewohner mussten ihre Wohnungen vorübergehend verlassen. Auch in einen Kindergarten lief Wasser. In Nordhorn schlug ein Blitz in einen Schornstein ein, so dass sich Qualm im Dachgeschoss bildete. Verletzt wurde niemand.
 

Sachsen und Thüringen

Gebietsweise bis zu 40 Liter Regen wurden in Teilen Ost- und Mitteldeutschlands erwartet. Noch bis Donnerstag rechnen die Meteorologen mit ergiebigem Dauerregen zwischen Ostsachsen, Harz und Ostthüringen.
 
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