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Politik national

DBV-Vize-Präsident Udo Folgart hört auf

pd/af
am
28.10.2015

Jahrelang hat sich Udo Folgart für die Bauern und insbesondere für die Milchbauern stark gemacht. Doch ab 2016 zieht er sich aus der Verbandswelt der Agrarbranche zurück. Der Politik bleibt er aber noch erhalten.

Udo Folgart zieht sich aus gesundheitlichen Gründen von seinen Ämtern im DBV und im Landesbauernverband Brandenburg ab 2016 zurück. © SPD
Ab 2016 wird Udo Folgart nicht mehr als Präsident des Landesbauernverbandes Brandenburg und auch nicht mehr als Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes und Milchpräsident zur Verfügung stehen. Seine Ämter wird er aber bis zu den Neuwahlen im März 2016 beim Landesbauernverband bzw. im Juni 2016 beim Deutschen Bauernverband weiter ausfüllen. Zur Wahl stehe er aber nicht mehr zur Verfügung, berichtet die Märkische Oderzeitung. Als Urasche werden gesundheitliche Gründe genannt. Das Landtagsmandat will der SPD-Politiker bis zum Ende der Legislaturperiode 2019 noch weiter wahrnehmen, heißt es weiter.

Debatte um Nachfolge läuft

"In den Kreisverbänden hat die Debatte um die Nachfolge begonnen", erklärt der Geschäftsführer des Landesbauernverbandes, Wolfgang Scherfke, gegenüber der Märkischen Oderzeitung. Bei den zwei bisherigen Präsidenten (vor Folgart von 1991 bis 2003 der CDU-Landtagsabgeordnete Heinz-Dieter Nieschke) habe man die Führungspositionen zumeist ohne Kampfkandidaturen besetzt, führt Scherfke weiter aus.

Wendorff möglicher Nachfolger für Landesbauerverband

Der Kreisvorsitzende von Märkisch-Oderland, Henrik Wendorff, steht als Bewerber für das Amt des brandenburgischen Landesbauernverbandspräsidenten zur Wahl. Sollte er Präsident werden, will der parteilose Wendorff im Gegensatz zu seinen Vorgängern keinen Platz im Landtag anstreben. Man müsse im Landtag und in den Sitzungen des zuständigen Ausschusses Präsenz zeigen, aber dafür nicht unbedingt dem Parlament angehören, argumentiert Wendorff.
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