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Depressionen durch Kuhglockengeläut: Das sagen unsere Leser

Kuh mit Kuhglocke in Bayern
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Anke Fritz, agrarheute
am
23.08.2017

Ein Anwohner in Oberbayern möchte die Weidehaltung vor seinem Anwesen verbieten. Emotionaler Diskussionstoff für viele unserer Leser.

Ein Anwohner aus einem Holzkirchner Ortsteil in Oberbayern hat gegen die Weidehaltung vor seinem Anwesen geklagt. Wir haben am 22. August darüber berichtet, worauf unter unseren Facebookusern eine heftige Diskussion entbrannte.

Während für die einen Kuhglocken in bestimmten Regionen dazu gehören, haben andere Verständnis für den Kläger. Die Kommentare zeigen, dass das Thema für viele sehr emotional ist.

Kuhglocke: sinnvoll oder nicht?

Der Streit um die Kuhglocke kocht jedes Jahr mindestens einmal hoch. Und auch auf unserer Facebookseite dreht sich die Diskussion über die Sinnhaftigkeit des Kuhglockengeläuts. Mario fragt zum Beispiel: "Wozu brauchen die in der Weide auch eine Glocke? Kann mir schon vorstellen, dass das Gebimmel mit der Zeit nervig wird. Die Kuh wäre wohl auch froh - wenn sie eh schon durch den Zaun eingeschränkt ist - nicht auch noch 10 kg schepperndes Eisen mitschleppen zu müssen."

Darauf erwidert ein anderer Leser: "10 kg Glocke? Näääääää! Aber ein Grund, weshalb meine Kühe Glocken tragen, ist der, damit ich die Mädels wiederfinde, falls irgendwelche schlauen Menschen die Weide erweitern.

Auch Tatjana schreibt: "Meine acht Rinder haben sich letztes Jahr in 4 Gruppen aufgeteilt und sind von der Weide abgehauen, vermutlich weil sie von einem Hund gejagt wurden. Die letzten drei Rinder hatten wir erst nach vier Monaten zurück. Abgesehen von den Ängsten um das Vieh, haben wir hunderte (für uns unbezahlte) Stunden Rinder gehabt. Ich wäre froh, wenn sie Glocken gehabt hätten."
Aus unserer Facebookseite könnt ihr mitdiskutieren.

Das sagen bayerische Kühe zum Welt-Milchtag

Bayerische Kuh
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