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Wirtschaft

Dickes Umsatzplus: Syngenta profitiert vom Agrarboom

aiz
am
19.04.2012

Basel - Syngenta blickt im ersten Quartal 2012 auf ein Plus von neun Prozent. Vor allem in Nordamerika stieg der Umsatz mit Saatgut und Pflanzenschutzmitteln, Rückgänge verzeichnet man in Südamerika.

Die ungebremste Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen hat dem weltgrößten Agrarchemiekonzern Syngenta im ersten Quartal 2012 zu einem Umsatzplus verholfen. Die Verkäufe von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut stiegen um sieben Prozent auf 4,30 Milliarden US-Dollar (3,27 Milliarden Euro). Zu konstanten Wechselkursen gerechnet, kommt Syngenta sogar auf ein Plus von neun Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 4,34 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Nordamerika-Geschäft legt um 13 Prozent zu

Das stärkste Plus verzeichnete der Basler Konzern in Nordamerika, wo der ungeprüfte Umsatz der integrierten Geschäftsbereiche um 13 Prozent auf 1,269 Milliarden US-Dollar zunahm.
 
In Europa, Afrika und dem Mittleren Osten legte Syngenta um zehn Prozent zu und verzeichnete einen Umsatz von 1,759 Milliarden US-Dollar. Die Gesamtumsätze in Südamerika sanken um vier Prozent auf 497 Millionen US-Dollar, während sie in der Region Asien/Pazifik um zwei Prozent auf 530 Millionen Dollar. stiegen.

Mais- und Sojasaatgut verkauft sich gut

Syngenta profitierte besonders vom Boom mit Mais- und Sojasaatgut. In dieser Sparte steigerte der Konzern die weltweiten Umsätze um 13 Prozent auf insgesamt 1,225 Milliarden Dollar. Auch der US-Konkurrent Monsanto hatte zuletzt starke Zuwächse im Saatgutgeschäft vermeldet. Im ersten Quartal werden traditionell zwischen 40 und 50 Prozent der Bestellungen des laufenden Geschäftsjahres getätigt. Für den Rest des Jahres erwartet Syngenta eine weitere Verbesserung der operativen Marge auf Stufe Ebitda, meldet die APA. 
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