Login
Wirtschaft

DMK-Milchpreis: 36,86 Cent in 2014

Milchabholung von Hof
pd/af
am
10.03.2015

Deutschlands größte Molkerei zahlte im vergangenen Jahr durchschnittlich 36,86 Cent je Kilogramm Milch an seine Mitglieder. Das ist im Vergleich zu 2013 ein Rückgang von 0,54 Cent.

Die Molkerei Deutsches Milchkontor (DMK) erwirtschaftete in 2014 einen Gewinn von 42 Millionen Euro. Das Unternehmen verzichtete damit bewusst auf einen höheren Gewinn um Auszahlungseinbußen der Landwirte im 4. Quartal abzufedern und seinen Anteilseignern ein möglichst stabiles Milchgeld auszuzahlen. Wie Herman Cordes vom DMK gegenüber agrarheute.com erklärte, konnte in  2014 ein durchschnittlicher Milchpreis von 36,86 Cent/ kg ausgezahlt werden. 37,40 Cent/ kg waren es durchschnittlich im Jahr 2013. Der Rückgang von 0,54 Cent je Kilogramm sei vor allem durch die schwache zweite Jahreshälfte zu erklären. Zu Beginn des Jahres 2014 hätten die Preise noch über dem Durchschnittspreis von 2013 gelegen, so Cordes.

500 Millionen für die Zeit nach der Quote investiert

Deutschlands größte Molkereigenossenschaft investierte in den vergangenen drei Jahren 500 Millionen Euro, um die wachsende Milchmenge nach dem Quotenende seiner Landwirte verarbeiten und vermarkten zu können. Wie  Cordes weiter erklärte, rechne das Unternehmen mit einem Zuwachs der Milchmenge von bis zu vier Prozent, was bei 6,7 Milliarden Kilogramm Milch schone eine eigene kleine Molkerei erfordere. 

DMK garantiert Abnahme der angelieferten Milchmengen

Mit dem Ende der Milchquote ab dem 1. April rechnet DMK, wie bereits in den vergangenen Jahren, auch in Zukunft mit einer Zunahme der Milchmenge von bis zu vier Prozent jährlich. Dennoch bietet das Molkereiunternehmen seinen Landwirten auch weiterhin eine garantierte Abnahme der angelieferten Milchmengen. So entsteht zurzeit in Zeven (Niedersachsen) eines der modernsten und leistungsfähigsten Milchpulverwerke. In Edewecht (Niedersachsen) betreibt DMK die größte Käserei Europas, die durch verschiedene Ausbaumaßnahmen in den vergangenen Jahren für die Zukunft gewappnet ist. Ein weiteres Beispiel ist die neue Mozzarella käserei in Georgsmarienhütte (Niedersachsen an der Grenze zu Nordrhein - Westfalen) mit der Deutschlands größte Molkereigenossenschaft den Bedarf in Wachstumsmärkten wie Asien decken will. Zudem wurde am Standort Erfurt (Thüringen) in die Abfüllung aseptischer Produkte investiert, die für den Export besonders geeignet sind.

Tipps zur Klauengesundheit Ihrer Milchkühe

Auch interessant