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Technologie

Mit Drohnen gegen Hundekot

Drohne im Kampf gegen Hundekot
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Eva Eckinger, agrarheute
am
27.03.2017

Ein niederländisches Unternehmen möchte nun Drohnentechnologie nutzen, um das Hundekot-Problem zu bekämpfen. Erste Prototypen wurden bereits getestet.

Nicht nur DNA-Datenbanken sollen im Kampf gegen Hundekot genutzt werden. Ein niederländisches Start-Up forciert nun den Einsatz von Drohnentechnologie. Die Hundeplattform Tinki.de hat gemeinsam mit Space53, einem Drohnentestzentrum, zwei Dogdrones entwickelt, die das Hundekot-Problem bekämpfen sollen.

Die Drohnen Watchdog 1 (WD1) und Patroldog 1 (PD1) sollen zusammenarbeiten, um Hundekot zu erkennen und aufzuräumen.

Flugdrohne mit Kamera und Wärmebildtechnik

"Watchdog ist eine Drohne die aus der Luft überwacht und mittels GPS Patroldog steuert", erklärt ein Projektmitarbeiter. Die Flugdrohne ist mit Kamera und Wärmebildtechnik ausgerüstet. Genau diese Technologie sei bisher benutzt worden, um beispielsweise Rehkitze anhand ihrer Körpertemperatur in Grasfeldern aufzuspüren und vor Mähdreschern zu retten.

"Die gleiche Technologie benutzen wir mit Watchdog um Hundekot mithilfe einer Heatmap zu orten und anschließend mit der Bodendrohne Patroldog aufzuräumen", berichtet das Start-Up weiter.

Mit ersten Prototypen gegen 500 Millionen Kilo Hundekot

Hundekot-Problem in Deutschland

Die ersten Prototypen der Drohnen seien aber noch nicht perfekt. Vor allem Patroldog (die Bodendrohne) habe bisher noch zu wenig Kapazität, um große Mengen Hundekot aufzuräumen.

Nun müsse man größere Modelle entwickeln. Schließlich werden in Deutschland laut Tinki.de jährlich 500 Millionen Kilo Hundekot nicht aufgeräumt.

Mit Material von Elevar B.V.

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