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DSGVO vs. Saatguttreuhand, Maisschädlinge und Wald kaufen

Maisreihen nach Drillsaat
Matthias Ludwig
am
01.06.2018

Was ist das für ein Maisschädling, nach Ackergras? Darf einem die Saatguttreuhand nach neuer DSGVO noch E-mails schreiben? Und wieviel ist Wald wert?

Wer kennt diesen Maisschädling?

das fragt Freigeist und schreibt weiter: " Haben einen Schlag auf dem 1 Jahr Ackergras stand, umgepflügt und Mais angebaut. Auf diesem Acker fallen immer mehr Pflanzen auf, die kümmern und sich verzweigen. Bei genauem Hinsehen erkennt man an den befallen Pflanzen Einstichlöcher über der Hauptwurzel und Fraßspuren. Wer weiß, was das für ein Schädling ist? Wir hatten diesen Schaden noch nie und keine Erfahrung damit. "

0 meint: " Ich würde auf Drahtwurm raten. Ist leicht fest zu stellen. Lege ein paar angeschnittene Kartoffeln aus, und kontrolliere sie ob Drahtwürmer sich daran vergreifen. " Ebenso wie Pflanzenbauer: " Drahturm ist möglich, vor allem da dieser sich oft in Grünlandbeständen entwickelt und bei Umbruch die Folgekulter schädigen kann. "

Auch Kartoffelbluete antwortet: " Wir hatten auch schon Drahtwurmbefall als die Maispflanzen schon 10 - 15 cm hoch waren. Die blieben plötzlich stehen, bekamen eine andere Farbe und viele schaften es dann nicht noch davon zu wachsen. Also nach Ackergras würde ich schon auf Drathwurm tippen. Durch die vielen Begrünungen und grünen Brücken nimmt er aber auch allgemein zu. Die Kartoffelbauern können ein Lied davon singen. Auf vielen Ackerflächen ist ohne Insektizideinsatz kein Anbau von Qualitätskartoffeln mehr möglich. "
Wer kennt diesen Maisschädling?

STV und DSGVO

Darky fragt sich: " Gerade kommt die Massenmail der STV mit einer freundlichen Erinnerung an die Zwangsgebühren... Da sich in den letzten Tagen alle möglichen Seiten die Zustimmung geholt haben, das sie einen weiter "Informieren" dürfen, stellt sich mir die Frage, ob die STV ohne eine solche Zustimmung überhaupt noch in gewohnter weise nerven darf? "

nurich schreibt dazu: " Ich bin kein Jurist, aber da sie eine reguläre Forderung eintreiben, sehe ich hier keinen Verstoß. Anders sieht es alletdings bei den Personen aus, gegen die keine Forderung besteht hier würde ich schon meinen, das dies eine nicht legitime Anwendung ist. "

Und DWEWT meint: " Derjenige, dessen Saatgutverwendung für diese Organisation irrelevant ist, kann das Schreiben ungesehen in die Ablage P geben. Alle anderen müssen für sich entscheiden, wie sie es handhaben wollen. Falls das Anschreiben ein schlechtes Gewissen bewirkt, sollte man sich die Reaktion gut überlegen. Klar ist allerdings, dass es Pflanzenzüchtung nicht zum Nulltarif geben kann. Das aktuelle Klimageschehen und seine Auswirkungen auf die pflanzliche Erzeugung, machen für die Zukunft erhebliche Züchtungsarbeit erforderlich. "
STV und DSGVO

Wald kaufen

micra sucht eine Entscheidungshilfe: " Hab die Möglichkeit Wald zu kaufen : Ca. 1 km von mir entfernt 2,5 Ha ein Stück sehr gut erschlossen leichter Südhang ca.640 m ü. NHN Wertgutachten liegt vor: 50000 € ( 2 € / m² ) plus ca. 5 % Nebenkosten , denke bis 63000 € ( 2,4 € ) werde ich mit steigern. Was mein ihr? "

240236 schreibt: " Wertgutachten hin oder her. ich gebe auf diese Wertschätzungen einen Pfifferling. Man muß sich immer die Frage stellen: Was ist es "mir" wert? Habe schon Grundstücke gesehen die konnten nicht um die hälfte des Gutachtens verkauft werden. Solche Gutachten werden meist nach dem Verkehrswert abgerechnet. Ist der berechnete Wert höher, so bekommt auch der Gutachter mehr. Welcher Bestand? Es kommen zusätzliche Fragen: behindert das fehlende Geld die betriebliche Entwicklung usw.. Bei mir werden abgeholzte Waldflächen meist für ca. 1€/m2 gehandelt, dann kann man noch den Bestand dazurechnen. aber nicht wie mir es einer vorgerechnet hat: m2-Preis mal Fläche plus m3-Preis mal Bestand. Dazu konnte ich nur sagen: Die Bäume legen sich nicht umsonst um und kommen auch nicht von selbst zum Holzlagerplatz. "

Und Seebauer antwortet: " Wenn man schon Waldbauer ist, so wie du dann mag das Sinn machen, vorallem wenn man nicht weiss wer dann der Nachbar wird.
Als Summe finde ich das viel Geld, ausser du kannst nächsten Winter einen Teil als Stammholz wieder zurückholen. Bei uns kauft Stadt und Staat immer wieder auf wenn die Flächen an ihren eigenen Liegenschaften anschließen, die Förster gehen dann nach den Berechnungen meines Vorschreibers vor. Gibt da dann extra einen Förster der macht nicht´s anderes als die Grundstücke zu managen. "
Wald kaufen

 

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