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Wetterextreme

Nach Dürre drohen Überschwemmungen

Überschwemmtes Grünland
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Sabine Leopold, agrarheute
am
08.08.2018

Ein Tiefdruckkomplex wird in den nächsten Tagen wohl auch in den Dürreregionen den langersehnten Regen bringen. Doch damit drohen nun Überschwemmungen, weil der Boden die Wassermassen nicht aufnehmen kann.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für heute und morgen vor Unwettern mit Hagel und teils massivem Starkregen. 

Auf der Vorderseite eines Tiefdruckkomplexes über Westeuropa ziehen heiße und zunehmend feuchte Luftmassen nach Deutschland. Deshalb sind heute vor allem im Süden, später aber auch im dürregeplagten Osten und Nordosten Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen zu erwarten. Örtlich können die Niederschläge und Windgeschwindigkeiten Unwettercharakter annehmen. Auch extrem heftiger Starkregen ist laut DWD nicht ausgeschlossen.

Treffen diese Wassermassen auf hochgradig ausgetrocknete und damit steinharte Böden, ist mit Überschwemmungen durch das ablaufende Wasser zu rechnen.

Es bleibt warm, wird aber feuchter

In der Nacht zum Donnerstag drohen vor allem in der Südosthälfte Deutschlands gebietsweise kräftige Gewitter, auch hier mit der Gefahr lokaler Unwetter.

Dabei bleibt es abgesehen vom Westen und Nordwesten heiß. Die zunehmende Luftfeuchte wiegt dabei eine mögliche leichte Abkühlung durch den Regen auf.

Am Freitag und Samstag Abkühlung und vereinzelte Schauer

Am Freitag wird es im Südosten stärker bewölkt sein, gebietsweise gibt es Regenschauer. Im Nordwesten wechselnd bewölkt mit gelegentlichen Schauern und vereinzelten kurzen Gewittern. Vom Südwesten bis in den Nordosten bleibt es trocken.

Die Höchsttemperatur bewegt sich laut DWD zwischen 20 Grad an der Nordsee und 27 Grad im Osten.

In der Nacht zum Samstag sind in Nordseenähe Schauer und einzelne Gewitter zu erwarten, auch im äußersten Südosten gibt noch letzte Schauer. Sonst bleibt überwiegend klar und trocken. Die Nachttemperatur sinkt örtlich in den einstelligen Bereich.

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