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Urteil

Eingestürzter Hochsitz: Jäger trifft keine Schuld

Hochsitz eines Jaegers in der Morgensonne
am Dienstag, 07.09.2021 - 14:12 (Jetzt kommentieren)

Ein kurioser Jagdunfall beschäftigte in Österreich gleich mehrere Instanzen bis vor das Oberste Gericht.

Ein kurioser Jagdunfall beschäftigte in Österreich gleich mehrere Instanzen bis vor das Oberste Gericht, wie die Zeitung „Die Presse“ am 6.9.2021 berichtete. Zwei Jäger, einer davon der Revierpächter, waren mit einem angefaulten Hochsitz umgestürzt und hatten sich verletzt. Die Sozialversicherung forderte nun vom Jagdpächter Ersatz für die durch die Verletzung entstandenen Kosten. Dieser machte geltend, er habe die von außen nicht sichtbare Stockfäule unmöglich erkennen können. Er habe zuvor jedoch eine Sicht- und „Rüttelkontrolle“ des Sitzes durchgeführt.

So begründet das Gericht sein Urteil

Das Gericht folgte der Argumentation des Pächters. Es sei nicht zuzumuten, dass der Pächter seine zwanzig Hochsitze jährlich von einem Sachverständigen prüfen lassen müsse – zumal die Hochsitze für eine exakte Begutachtung jeweils zerlegt, und damit zerstört werden müssten. 

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