Login
Politik EU

Einheitliche Flächenprämien schützen vor Preisschwankungen

© yuri4u80/fotolia.com
von , am
02.03.2012

Brüssel - Subventionierte Risikofonds geben Landwirten ein falsches Signal, kritisierte Jan van der Ploeg, im EU-Parlament die Kommissionspläne zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP).

Mit dem Russland-Embargo und dem darunter leidenden Milchmarkt befassen sich die EU-Agrarminister heute bei ihrem Treffen in Luxemburg. © momosu/pixelio
Darin erhalten EU-Mitgliedstaaten die Möglichkeit, Verluste von Landwirten mit Zuschüssen aus der Ländlichen Entwicklung (zweite Säule) der GAP abzusichern.
 
"Genau wie in der Bankenkrise werden dadurch Risiken dem Steuerzahler aufgebürdet. Es kann nicht angehen, dass Gewinne privat bleiben und Verluste sozialisiert werden", mahnte Jan van der Ploeg, Professor an der niederländischen Universität Wageningen.
 

Fehler aus Bankenkrise vermeiden

Landwirte sollten für ihr Handeln verantwortlich bleiben und der Fehler aus der Bankenkrise dürfe keinesfalls wiederholt werden. Zum Schutz gegen zunehmende Preisschwankungen würden einheitliche Flächenprämien in der ersten Säule der GAP ausreichen. Instrumente zur Absicherung von Gewinnmargen werden vor allem von Belgien und Frankreich gefordert.

Video: Ciolos geht auf Tuchfühlung

Auch interessant