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Politik EU

EP-Beschluss: Deutschland soll Ammoniak-Emmissionen halbieren

von , am
16.07.2015

Brüssel - Deutschland soll seinen Ammoniakausstoß bis 2025 um 46 Prozent vermindern - so der gestrige Beschluss des EU-Parlaments. Die Mehrheit im Umweltausschuss stimmte dafür.

Die Deutschen sollen ihre Ammoniak-Emmissionen reduzieren. © landpixel
Deutschland soll seine Ammoniakemmissionen bis 2025 nun stärker reduzieren - um 46 Prozent. Mit dem Beschluss geht der Umweltausschuss des Parlaments deutlich über die Vorgaben der EU-Kommission hinaus, in dem eine Verminderung um 39 Prozent bis 2030 gefordert wurde.
Ende Oktober soll im Plenum über die nationalen Reduktionsziele zur Luftreinhaltung abgestimmt werden. Die EU-Mitgliedstaaten haben sich noch keiner gemeinsamen Position genähert.

Mehrheit im Umweltausschuss

Bei der Abstimmung im Umweltausschuss setzten sich die Sozialdemokraten, die Liberalen und die Grünen mit ihren strengen Vorgaben für die Reinhaltung der Luft durch. Die Konservativen und die Christdemokraten hatten sich gegen Reduktionsziele für Ammoniak ausgesprochen und wollten die Debatte auf 2017 vertagen, konnten sich aber nicht durchsetzen. Selbst innerhalb der Christdemokraten gab es Abweichler. "Die Landwirtschaft muss etwas tun", forderte Karl-Heinz Florenz (CDU). Über eine gezieltere Ausbringung von Gülle und bessere Filteranlagen im Stall sei einiges zu bewirken, ohne die Betriebe mit zu hohen Kosten zu belasten, meinte der Abgeordnete, der selber Landwirt ist.
 
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