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Wirtschaft

Ernährungsindustrie: Umsatzplus von 1,7 Prozent im Februar

AgE
am
03.05.2014

Berlin - Die Lebensmittelhersteller in Deutschland haben den Branchenumsatz im Februar 2014 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro gesteigert.

Wie die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) am vergangenen Mittwoch in Berlin weiter mitteilte, belief sich das reale Umsatzplus bei nur leicht erhöhten Verkaufspreisen auf 1,7 Prozent. Mit Lebensmittelexporten hätten die Hersteller - wie bereits im Februar 2013 - rund 4,1 Milliarden Euro umgesetzt. Das solide Inlandsgeschäft habe zum Wachstum beigetragen. Die Produktionsleistung blieb der BVE zufolge stabil. Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex sei im Februar um 0,5 % gestiegen.
 
An den Agrarrohstoffmärkten herrsche weiter Anspannung, führte die Bundesvereinigung weiter aus. Der Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel des Hamburgischen WeltWirtschaftsinstituts (HWWI) habe im März 2014 gegenüber dem Vormonat um 5,9 % zugelegt. Das Preisniveau bleibe hoch. Ernte- und witterungsbedingte Angebotsveränderungen führten in Teilbranchen zu schwer auszugleichenden Preisschwankungen, beklagte die BVE.

Stimmung zurückhaltend

Die Stimmung bei den Unternehmen der Ernährungsindustrie sei im April laut ifo-Geschäftsklimaindex ausgewogen gewesen. Trotz verbesserter Geschäftslage hätten sich die Erwartungen der Branche aber wieder zurückhaltender dargestellt. Steigende Produktionskosten drückten immer weiter auf die Erträge der Lebensmittelhersteller.
 
Am deutschen Lebensmittelmarkt erhielten die Unternehmen positive Impulse durch ein stabiles Konsumklima, eine gute Beschäftigungslage, die hohe Kauflaune und die schwache Inflation, so die BVE. Nach ihren Angaben ist die Ernährungsindustrie mit 555.300 Beschäftigten der viertgrößte Industriezweig Deutschlands.
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