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Unwetter

Vor der Ernte: 60 Millionen Euro Schaden

Unwetterschäden in Baden-Württemberg
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Eva Eckinger , agrarheute
am
06.07.2017

Die Vereinigte Hagel zieht eine ernüchternde Zwischenbilanz. Noch vor Beginn der Erntearbeiten musste man bereits Schäden von gut 60 Millionen Euro verzeichnen.

Die Zwischenbilanz kurz vor Beginn der diesjährigen Erntearbeiten und vor Beginn des schadenträchtigsten Monats Juli ist ernüchternd. Allein bei der Vereinigten Hagel ging ein Gesamtschaden von gut 60 Millionen Euro ein, meldet der Spezialversicherer.

Allein Sturmtief "Paul" hat am Nachmittag und Abend des 22. Juni erhebliche Schäden verursacht. Die Gesellschaft rechnet mit einer geschädigten Fläche von mindestens 50.000 Hektar.

Unwetterschäden in allen Kulturen

Betroffen waren sämtliche Kulturen. Vom klassischen Ackerbau mit Getreide, Raps, Mais, Kartoffeln, Hülsenfrüchte bis hin zu Obst, Gemüse und Wein. Schadenursachen waren neben Hagel auch Sturm, Starkregen und Starkfrost, insbesondere bei Wein und Obst. So kam es zu Hagel in der Größe von Golfbällen, Starkregenfällen sowie Sturmböen von über 100 km/h.

Schadentage im Mai und Juni

Die schwersten Schadentage waren bisher:

  • 30 Mio. EUR – Schadentag vom 22. Juni 2017 (Sturmtief Paul)
  • 10 Mio. EUR – Schadentag vom 30. Mai 2017
  • 10 Mio. EUR – Schadentag vom 19. Mai 2017

Die übrigen Schadentage schlagen mit rund 10 Millionen Euro zu Buche. Rund 5 Millionen  Euro entfallen davon auf die Regulierung von versicherten Frostschäden in Erdbeerkulturen und im Weinbau.

Mit Material von Vereinigte Hagel

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