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Wirtschaft

Erzeugerpreise Mai: Butter knapp 40 Prozent teurer

Butter in Butterpapier
pd
am
25.06.2013

Wiesbaden - Das Statistische Bundesamt hat die Erzeugerpreise für Mai veröffentlicht. Heraus sticht dabei die Preisentwicklung bei Milchprodukten: Butter verteuerte sich um 39,6 Prozent, Milch um 13,4 Prozent.

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Mai 2013 um 0,2 Prozent (%) höher als im Mai 2012. Der schwache Anstieg resultiert aus Preisrückgängen bei den Vorleistungsgütern und bei Energie. Die Preise für Verbrauchs- und Gebrauchsgüter sind angestiegen.
 
Im Vergleich zum Vormonat April dieses Jahres sind die Erzeugerpreise nach Angaben des Statistischen Bundesamt (Destatis) jedoch um 0,3 % gefallen.

Butter und Milch wesentlich teurer

Die Preise für Verbrauchsgüter sind im Mai 2013 - verglichen mit Mai 2012 - um 2,1 % gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Preise um 0,2 %. Nahrungsmittel kosteten im Jahresvergleich 3,6 % mehr (+ 0,3 % gegenüber April 2013).
 
Butter war mit + 39,6 Prozent deutlich teurer als im Vorjahr. Allein gegenüber April 2013 stieg der Preis um 10,0 %.
Für Milch mussten 13,4 % mehr bezahlt werden als ein Jahr zuvor (+ 3,4 % gegenüber April 2013).
Fleisch (ohne Geflügel) kostete 1,3 % mehr als im Mai 2012 (– 2,5 % gegenüber April 2013).

Energie wird marginal billiger

Energie war im Mai 2013 um 0,5 % billiger als im Mai 2012, gegenüber dem Vormonat April 2013 fielen die Energiepreise um 0,7 %. Bei den einzelnen Energieträgern war die Preisentwicklung unterschiedlich: Mineralölerzeugnisse waren 6,2 % günstiger als im Mai 2012, Erdgas war hingegen 1,2 % teurer.
Ohne Berücksichtigung von Energie erhöhten sich die Erzeugerpreise im Mai 2013 gegenüber Mai 2012 um 0,4 Prozent. Gegenüber April 2013 sank der Erzeugerpreisindex ohne Energie leicht um 0,1 Prozent. 
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