Notwendig sei eine "gerechte Aufteilung der Wertschöpfung entlang der gesamten Lebensmittelkette", meldet der Schweizer Landwirtschaftliche Informationsdienst (LID) und zitiert dabei die Nachrichtenagentur SDA und die spanische Landwirtschaftsministerin und amtierende Ratsvorsitzende Elena Espinosa. "Es ist wichtig, dass jeder für seine Leistung belohnt wird." Denkbar seien Erzeugergemeinschaften und mehr Preistransparenz durch eine bessere Zusammenarbeit der zuständigen nationalen Beobachtungsstellen.
"Es muss schneller klar sein, wenn es irgendwo Wettbewerbsverzerrungen oder Ungereimtheiten gibt." Häufig seien Daten von Produzenten und Handelsketten gar nicht verfügbar, gab dazu Österreichs Agarminister Niki Berlakovich zu bedenken. Unfaire Handelspraktiken, bei denen Preise für die Bauern gefallen, für die Konsumenten aber gestiegen seien, seien "nicht akzeptabel", betonte Berlakovich. Die EU-Kommission will zum Thema "Lebensmittelversorgungskette" im November einen neuen Bericht vorlegen. Im jetzt vorliegenden Rapport nennt sie drei Schwerpunkte: die Förderung einer nachhaltigen Produktion, mehr Transparenz und die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Nahrungsmittel-Sektors. (lid)
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