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Politik EU

EU bewilligt deutsche Programme zur Absatzförderung

© Eisenhans/Fotolia
von , am
30.04.2014

Brüssel - Die EU-Kommission hat 20 Programme zur Förderung des Absatzes von Agrarerzeugnissen in der EU und in Drittländern genehmigt - darunter auch zwei Förderprogramme für deutsche Milch- und Fleischerzeugnisse.

46,5 Millionen Euro Förderung sollen den Absatz von EU-Produkten beleben. © Tanja Bagusat/fotolia
Der Gesamthaushalt für die Programme zur Förderung des Absatzes landwirtschaftlicher Erzeugnisse beläuft sich auf 46,5 Millionen (Mio.) Euro - davon werden 23,3 Mio. Euro von der EU beigesteuert. Auch deutsche Milch- und Fleischerzeugnisse erhalten Zuschüsse zur Absatzförderung. Zwei Programme der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft (LVBM) und der Qualität und Sicherheit GmbH (QS) werden mit insgesamt jeweils etwa 750.000 Euro bezuschusst.
 
Die 20 ausgewählten Programme betreffen verschiedene Produktkategorien, wie hochwertige Erzeugnisse (geschützte Ursprungsbezeichnung, geschützte geografische Angabe), Produkte aus ökologischem Anbau, frisches wie auch verarbeitet es Obst und Gemüse, Wein, Milchprodukte, Blumen, Verarbeitungserzeugnisse aus Getreide und Reis, Kennzeichnung von Eiern sowie Kombinationen verschiedener Produktkategorien.
 

Budget soll auf 200 Mio. aufgestockt werden

Die 20 Programme, von denen zwölf den Binnenmarkt und acht Drittländer betreffen, wurden aus 33 Vorhaben ausgewählt, die im Rahmen der Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen bis zum 30.November 2013 als Teil der ersten Runde von Maßnahmen im Jahr 2014 eingereicht wurden. Das jährliche Gesamtbudget für diese Initiative beläuft sich auf etwa 60 Mio. Euro. Gemäß der jüngsten politischen Einigung über neue Absatzförderungsvorschriften soll der Haushaltsrahmen bis zum Jahr 2020 auf 200 Mio. Euro aufgestockt werden. Die neue Regelung gilt aber erst ab 2016.

EU-Kommissar: Mehr Absatzförderung und Milchmarktbeobachtung

 
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