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Ernährung und Gesundheit

EU: Einfuhrkontrollen für Lebensmittel verschärft

Externer Autor ,
am
19.07.2010

Brüssel - Eine Reihe von Lebensmitteln aus Drittstaaten wird fortan in der EU verschärften Grenzkontrollen unterworfen.

© Lianem/Fotolia

Der Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit befürwortete eine Empfehlung der EU-Kommission, die Liste derjenigen Nahrungs- und Futtermittel zu erweitern, die in Verdacht stehen, gesundheitlich schädlich für Mensch und Tier zu sein.

Die strengeren Grenzkontrollen für eine Reihe von Lebens- und Futtermitteln nicht tierischen Ursprungs wurden im Januar mit einer Verordnung eingeführt. Die Vorsichtsmaßnahmen gelten nur für Erzeugnisse, die im Anhang der Verordnung aufgelistet sind. Jede Einfuhr der fraglichen Produkte muss im Internet veröffentlicht werden. Die Importeure müssen die Lieferung rechtzeitig ankündigen.

Mitgliedsstaaten müssen Bericht erstatten

Die Mitgliedstaaten haben zudem die Pflicht, der Kommission vierteljährlich Bericht zu erstatten. Auf der Liste stehen unter anderem Erdnüsse und daraus hergestellte Produkte aus Argentinien, Brasilien und Vietnam, Gewürze aus Indien sowie Paprika, Zucchini, Tomaten und Birnen türkischen Ursprungs

Wie die Kommission laut Dow Jones News mitteilte, werden in die Liste neu aufgenommen:

  • Kräuter und Gewürze aus Thailand,
  • Paprika und Chili aus Peru,
  • Curryblätter aus Indien,
  • Nudeln aus China
  • sowie einige Obst- und Gemüsesorten aus Ägypten.

Von der Liste gestrichen wurden Bananen aus der Dominikanischen Republik, in denen sich zuvor Pestizidrückstände gefunden hatten, sowie Basmatireis aus Indien, in dem in der Vergangenheit von Schimmelpilzen gebildete Aflatoxine entdeckt worden waren. (aiz)

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