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Umwelt

EU einigt sich auf Fischfangquoten

von , am
22.10.2013

Luxemburg - Die Teilnehmer des EU-Rates für Fischerei haben sich in Luxemburg auf allgemeine zulässige Gesamtfangmengen (TAC) für bestimmte Fischbestände in der Ostsee für 2014 verständigt.

Demnach werden die TAC für den Ost-Kabeljau um sieben Prozent erhöht und für den West-Kabeljau um 15 Prozent reduziert. Gleichzeitig wurden die Fischfangbemühungen (Fischfangtage im Meer) für den Ost-Kabeljau um 10 Prozent und für den Westkabeljau um 8,5 Prozent verringert.
 
Die Übereinkunft basiere auf den Verhandlungsergebnissen auf der regionalen Ebene und stimme mit den wissenschaftlichen Empfehlungen und den Bestimmungen des 2007 genehmigten mehrjährigen Plans bezüglich des Ostsee-Kabeljaus überein, heißt es aus Verhandlungskreisen.

Massnahmen gegen Überfischung

Darüber hinaus werden die TAC für zwei pelagische Fischartbestände (Ostseehering im westlichen Teil wie auch Sprotten) gesenkt und für drei weitere (Ostseehering des Bottnischen und des Rigaischen Meerbusen sowie im Zentrum der Ostsee) erhöht. Um jährliche TAC-Schwankungen zu vermeiden, einigte sich der Rat für zwei Ostseehering-Arten die Gesamtfangmenge weniger zu erhöhen als im Erstvorschlag der Europäischen Kommission empfohlen wurde.
 
Für die beiden Lachsarten wurde eine niedrigere TAC festgesetzt als es letztes Jahr der Fall war. Konkret sind es im Hauptbecken der Ostsee Minus zwei Prozent und im Finnischen Meerbusen -15 Prozent.

Zur nachhaltigen Fischerei

"Dank dieser wichtigen Übereinkunft werden wir dafür sorgen können, dass die Bestände von vier Fischarten in der Ostsee - dem Kabeljau im östlichen Teil, dem Ostseehering des Bottnischen wie auch Rigaischen Meerbusens und des zentralen Teils der Ostsee - bereits nach 2014 im Einklang mit den zulässigen Höchstmengen nachhaltig gefischt werden. Die Bestände von Ostseehering im westlichen Teil und der Sprotten werden so gefischt, damit das genannte Ziel bis 2015 erreicht wird", so der litauische Landwirtschaftsminister Vigilijus Jukna.
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