Login
Umwelt

EU: Grünes Licht für die Bienenzucht

von , am
22.07.2013

Brüssel - 33,1 Millionen Euro stellt die Europäische Union in den nächsten drei Jahren für die Bienenzucht zur Verfügung. Um Gelder beantragen zu können, müssen Mitgliedsländer einen genauen Plan vorlegen.

BASF findet, dass die Kommission das Vorsorgeprinzip 'unangemessen' anwendet. Die Ursachen für das Bienesterben seien viel komplexer. © landpixel
Der Verwaltungsausschuss der EU-Kommission hat die von der Union kofinanzierten Bienenzuchtprogramme von 2014 bis 2016 für alle 28 Mitgliedstaaten genehmigt. In den nächsten drei Jahren stellt die EU jährlich 33,1 Millionen Euro zur Verfügung. Wegen des Beitritts Kroatiens zur EU gab es eine leichte Erhöhung gegenüber der Förderperiode 2011 bis 2013.

Sechs Maßnahmen stehen zur Wahl

Jedes EU-Mitgliedsland muss für die Beantragung dieser Beihilfen ein Bienenschutzprogramm mit den geplanten detaillierten Maßnahmen für die dreijährige Förderperiode ausarbeiten und die dafür benötigen finanziellen Mitteln kalkulieren. Die Höhe des EU-Beitrages wird nach der Zahl der Bienenstöcke in den Mitgliedstaaten festgelegt.
 
Insgesamt können folgende sechs spezifische Maßnahmen durch das Programm finanziert werden:
  • Technische Unterstützung von Imkern und deren Vereinigungen,
  • Bekämpfung der Varroatose,
  • Rationalisierung der Bienenwanderung,
  • Maßnahmen zur Förderung der Laboranalyse von Honig und
  • Aufstockung beziehungsweise "Wiederauffüllung " der Bienenbestände sowie zur
  • Durchführung von Forschungsprogrammen, die der Verbesserung der Honigqualität dienen.
Auch interessant