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Wirtschaft

EU und Japan streben Freihandel an

aiz
am
03.12.2012

Brüssel/Tokio - Verhandlungen mit dem Ziel eines Handelsabkommens können zwischen der EU und Japan beginnen. Die EU-Mitgliedstaaten gaben grünes Licht.

Der Ministerrat für Auswärtige Angelegenheiten erteilte in Brüssel das Mandat für die Verhandlungen. Der europäischen Autoindustrie und anderen sensiblen Sektoren wird eine Schutzklausel eingeräumt. Bei sprunghaft ansteigenden Importen werden die Grenzen wieder geschlossen.
 
Die Lebensmittelindustrie der EU verspricht sich dagegen bessere Absatzmöglichkeiten von einem Freihandelsabkommen. Japan hat für viele Produkte niedrige Einfuhrzölle oder zahlreiche nichttarifäre Handelshemmnisse. Diese sollte Japan schon vor dem Beginn der Handelsgespräche abbauen. Für Liköre aus der EU wurde bereits ein Marktzugang eingeräumt.
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