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Umwelt

EU-Kommission bestätigt die schleswig-holsteinische Gebietsmeldung

von , am
03.11.2009

Kiel - Die Europäische Kommission hat das Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland wegen unzureichender Umsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie eingestellt.

Dadurch wurden die Gebietsmeldungen mehrerer Bundesländer angenommen, darunter auch Schleswig-Holsteins. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf zeigte sich erfreut über die Brüsseler Entscheidung.

"Die EU hat unsere Gebietsmeldungen bestätigt. Damit haben wir wie zuvor bei der so genannten FFH-Richtlinie langjährige Auseinandersetzungen zu einem erfolgreichen Ende gebracht. Nun geht es daran, für die gemeldeten Gebiete gemeinsam mit den Menschen vor Ort die nötigen Managementpläne aufzustellen und so das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte für den Naturschutz in Schleswig-Holstein zu schreiben", so Frau Dr. Rumpf gestern.

Zuletzt hatte Schleswig-Holstein im vergangenen Jahr das Vogelschutzgebiet in der Eider-Treene-Sorge-Region um ca. 5.200 Hektar auf jetzt ca. 15.000 Hektar sowie auf der Halbinsel Eiderstedt um ca. 4.200 auf heute ca. 7.000 Hektar vergrößert. Damit verfügt Schleswig-Holstein über 46 EU-Vogelschutzgebiete, die insgesamt ca. 105.000 Hektar Landfläche umfassen. (pd)

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