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Politik EU

EU legt Finanzhilfe für Impfprogramme fest

von , am
13.12.2013

Die EU will den Schutz der Gesundheit von Mensch und Tier weiter verbessern. Dazu hat die Gemeinschaft für das kommende Jahr mehr als 160 Millionen Euro EU-Mittel vorgemerkt.

Die EU stellt 2014 rund 160 Millionen Euro zur Sicherung der Tiergesundheit bereit. © Mühlhausen/landpixel
Bovine Tuberkulose, BSE, Tollwut und Salmonellose sind nur vier von zahlreichen Tierkrankheiten und Zoonosen, die erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Tieren und Menschen haben. Diese Erkrankungen auszurotten und zu überwachen, ist Ziel von über 142 Programmen, die die EU im kommenden Jahr mit mehr als 160 Millionen Euro subventionieren wird. Rund ein Drittel der Mittel, nämlich 56 Millionen Euro, stehen für die Bekämpfung der Rindertuberkulose zur Verfügung.
 
Weitere 42 Millionen Euro fließen in Maßnahmen gegen Transmissible Spongiforme Enzephalopathien (TSE) bei Wiederkäuern, während 27,5 Millionen Euro zur Eindämmung der Tollwut und 17,5 Millionen Euro gegen Salmonellosen eingesetzt werden.

Sechsstellige Summe für Schweinepest-Bekämpfung

Beträge zwischen 1,5 Millionen Euro und 10 Millionen Euro stehen für Maßnahmen gegen die Brucellose bei Rindern, die klassische Schweinepest, die Vogelgrippe und die Blauzungenkrankheit bereit. Sechsstellige Beträge schließlich sind gegen die Afrikanische Schweinepest sowie gegen die Vesikuläre Schweinekrankheit in Italien vorgesehen. Nach Einschätzung der Kommission hat die EU-Kofinanzierung nationaler Maßnahmen in den vergangenen Jahren deutlich zur Eindämmung von Tierkrankheiten beigetragen.

Kampf gegen TSE und Salmonellen

In Deutschland liegt der Schwerpunkt der kofinanzierten Maßnahmen auf der TSE-Bekämpfung mit 2,36 Millionen Euro sowie auf dem Kampf gegen Salmonellen mit 1,335 Millionen Euro. Für Maßnahmen gegen die klassische Schweinepest sind 670.000 Euro EU-Mittel vorgesehen sowie Beträge unter 100.000 Euro zur Eindämmung von Blauzungenkrankheit und Geflügelgrippe.
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