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Umwelt

EU-Studie untersucht Treibhausgas-Ausstoß der Tierhaltung

von , am
03.03.2011

Bern - Die "Erzeugung" von tierischen Nahrungsmittel verursacht in der EU zwischen neun und zwölf Prozent der gesamten CO2-Emissionen.

Die US-Milchproduktion ist im Februar wegen der zunehmenden Futterknappheit eingebrochen. © Mühlhausen/landpixel
Zu diesem Resultat kommt eine Studie des Joint Research Centers (JRC), die die EU-Kommission veröffentlichte. Gemäss dieser Studie verursacht die tierische Produktion in der EU jährlich zirka 661 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent. 29 Prozent der Emissionen stammen aus der Rindfleischproduktion, weitere 29 Prozent von Milchkühen und 25 Prozent von der Schweinefleischerzeugung.
 
Die Bereiche Schaf- und Ziegenfleisch (vier Prozent), Schaf- und Ziegenmilch (zwei Prozent) sowie Hühnerfleisch (acht Prozent) und Eier (drei Prozent) sind für den restlichen Anteil von 17 Prozent verantwortlich. Von den EU-Ländern verursacht Österreich mit 14,2 Kilogramm CO2-Äquivalent je Kilogramm Rindfleisch am wenigsten Emissionen, gefolgt von den Niederlanden mit 17,4 Kilogramm.
 
Für einen Liter Kuhmilch sind Irland und Österreich mit 1 Kilogramm CO2-Äquivalent die sparsamsten. Der EU-Durchschnitt beträgt gemäss Studie 1,4 Kilogramm. Eine FAO Studie vom 2010 kam auf 1,5 Kilogramm für den EU-Schnitt. (lid)
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