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Dorf und Familie

Eurotier 2010: Wie gefällt Ihnen die Messe?

Externer Autor ,
am
19.11.2010

Hannover - agrarheute.com fragte Besucher der EuroTier und Bioenergy decentral, was sie sich auf der Messe angeschaut haben und wie sie mit ihrem Messebesuch zufrieden waren.

Zweitägiger Messebesuch reicht noch nicht
Rüdiger Käckel, 34393 Grebenstein Schachten, Hessen

"Ich war an zwei Tagen in Hannover. Der erste Messetag war nicht so stark besucht wie der zweite, die Aufteilung in den Hallen in die einzelnen Produktgruppen fand ich sehr gelungen. Ich konnte sehr kompakt an eine große Anzahl von Anbieter herantreten, die mich gut informiert haben. Vermisst habe ich nichts, ich könnte mich allerdings auch vier Tage auf der Messe informieren, da ich noch eine Reihe von Ideen habe und mich somit mit vielen Ausstellern über Zukunftsplanungen unterhalten könnte." mehr...

Ein bis zwei Tage auf der Messe
Franz Obermeyer, 49186 Bad Iburg, Niedersachsen

"Ich bin mit dem Messebesuch sehr zufrieden, es war ein gelungener Tag. Die Bereitschaft der Aussteller, auch konkrete Fragen ausreichend tief zu beantworten war auffallend. Für mich reicht ein Tag für den Messebesuch, mein Sohn hat zusätzliche fachliche Schwerpunkte und hat noch einen Tag drangehängt." mehr...

Komprimierte Kontaktpflege, gezielte Gespräche wichtig
Tobias Schütte, 29525 Uelzen/Hansen, Niedersachsen

"Messen bieten eine gute Möglichkeit zur komprimierten Kontaktpflege mit den Geschäftspartnern. Ich habe vor allem Stalleinrichter, Futtermittelhersteller, Pharmaunternehmen sowie Biogasanlagen-Zubehörhersteller besucht. Allerdings herrscht auf einer Messe auch viel Trubel. Man bekommt fast schon zu viele Multimedia-Präsentationen, an fachlich kompetente Gesprächspartner kommt man hingegen schwer ran. Beim nächsten Besuch werde ich mich deshalb im Vorfeld besser vorbereiten, "planloses Herumlaufen" kostet zu viel Kraft und Zeit. Ich wünsche mir mehr themenbezogene fachliche Messeführungen und Handzettel." mehr...

{BILD:131400:jpg}Angelika Sontheimer
Freie Agrarjournalistin

 

Eurotier 2010: Wie gefällt Ihnen die Messe?

Nachgefragt ‑ Die agrarheute.com-Frage der Woche

Hannover - agrarheute.com fragte Besucher der EuroTier und Bioenergy decentral, was sie sich auf der Messe angeschaut haben und wie sie mit ihrem Messebesuch zufrieden waren. Hier antwortet Rüdiger Käckel aus Hessen.


Vielfältige Interessen vom Stallbau bis zur Hackschnitzelheizung

Mein Name ist Rüdiger Käckel, ich bin Schweinemäster, betreibe Ackerbau, eine Hackschnitzelheizung mit Nahwärmenetz und eine Solaranlage. Der Grund für den Besuch auf der Messe war zum einen der Neubau eines Maststalles im nächsten Jahr mit allen Gesprächen über die Umsetzung des Baues mit Lüftung, Fütterung, Einrichtung und allen anderen Details und zum zweiten die Erweiterung der Hackschnitzelheizung und des Nahwärmesystems eventuell mit einem Mini-BHKW mit Biogasversorgung. Außerdem habe ich nach allgemeinen Informationen wie z. B. einem Windschutznetz als Rolltor für mein Hackschnitzellager gesucht. Aufgrund der breiten Interessenslage und der allgemeinen "Neugier" sehe ich mich gerne großräumig um, woraus ich mir immer ein breites Bild über das gesamte Angebot mache. Man kann aus vielen Kleinigkeiten, die nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen sind, einiges lernen und auf dem eigenen Betrieb anwenden.

Zweitägiger Messebesuch reicht noch nicht

Ich war an zwei Tagen in Hannover. Der erste Messetag war nicht so stark besucht wie der zweite, die Aufteilung in den Hallen in die einzelnen Produktgruppen fand ich sehr gelungen. Ich konnte sehr kompakt an eine große Anzahl von Anbieter herantreten, die mich gut informiert haben. Vermisst habe ich nichts, ich könnte mich allerdings auch vier Tage auf der Messe informieren, da ich noch eine Reihe von Ideen habe und mich somit mit vielen Ausstellern über Zukunftsplanungen unterhalten könnte.

Information auf Messen, Feldtagen, Fachmedien und Arbeitskreisen

Ich bin immer auf der EuroTier und der Agritechnica, auch an Feldtagen und an Stallbesichtigungen, die mein Interesse wecken, nehme ich teil. Natürlich sind auch das Internet ebenso wie Fachzeitschriften wichtige Informationsplattformen, die ich durch Arbeitskreise ergänze. Im Vergleich zu meinen Berufskollegen bin ich sehr häufig unterwegs, wobei das Privatleben auch nicht zu kurz kommt, denn man kann das Angenehme oft mit dem Nützlichen verbinden.

 

Rüdiger Käckel, 34393 Grebenstein Schachten Hessen  

 

 

 

 

Eurotier 2010: Wie gefällt Ihnen die Messe?

Nachgefragt ‑ Die agrarheute.com-Frage der Woche

Hannover - agrarheute.com fragte Besucher der EuroTier und Bioenergy decentral, was sie sich auf der Messe angeschaut haben und wie sie mit ihrem Messebesuch zufrieden waren. Hier antwortet Franz Obermeyer aus Niedersachsen.


Fachgespräche standen im Vordergrund

"Mein Name ist Franz Obermeyer, ich habe ein Ingenieurbüro für Energieeffizienz und Umweltschutz und war zusammen mit meinem Sohn Tobias auf der Messe. Wir haben uns über den neuesten Stand der Technik bei der Nutzung regenerativer Energien informiert. Konkrete Fachgespräche mit kompetenten Ausstellern zur Erhöhung der Energieeffizienz bei Biomasseanlagenstanden standen bei uns im Mittelpunkt.

Ein bis zwei Tage auf der Messe

Ich bin mit dem Messebesuch sehr zufrieden, es war ein gelungener Tag. Die Bereitschaft der Aussteller, auch konkrete Fragen ausreichend tief zu beantworten war auffallend. Für mich reicht ein Tag für den Messebesuch, mein Sohn hat zusätzliche fachliche Schwerpunkte und hat noch einen Tag drangehängt.

Messe hilft bei Vorsortierung der Informationsfülle

Ich gehe wenn möglich immer auf die Agritechnica und zu kleineren Spezialmessen. Ich informiere mich vielfältig, je nach Aufgabenstellung kommen alle Informationsquellen wie Fachzeitschriften, Internet oder Tagungen in Frage. Der Besuch der Messe EuroTier/Bioenergy decentral hilft uns sehr bei der "Vorsortierung" der oft unüberschaubaren Informationsfülle."

 

Franz Obermeyer (r.) mit Tobias Gehrenbeck, 49186 Bad Iburg, Niedersachsen 

 

 

 

 

Eurotier 2010: Wie gefällt Ihnen die Messe?

Nachgefragt ‑ Die agrarheute.com-Frage der Woche

Hannover - agrarheute.com fragte Besucher der EuroTier und Bioenergy decentral, was sie sich auf der Messe angeschaut haben und wie sie mit ihrem Messebesuch zufrieden waren. Hier antwortet Tobias Schütte aus Niedersachsen.


Konkrete Fragen zum Umbau des Sauenstalls

"Mein Name ist Tobias Schütte. Ich bin Ferkelerzeuger und betreibe eine Biogasanlage. Ich möchte mich auf der Messe allgemein über die Neuigkeiten und Trends in der Ferkelerzeugung und im Biogasanlagenbetrieb informieren. Konkret suche ich nach Anregungen für die Umsetzung der Schweinehaltungsgesetzgebung an die Gruppenhaltungsanforderungen für 2012/2013 für den Umbau des Sauenstalles. Auf der Messe kann man gut einen direkten Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern treffen.

Komprimierte Kontaktpflege, gezielte Gespräche wichtig

Messen bieten eine gute Möglichkeit zur komprimierten Kontaktpflege mit den Geschäftspartnern. Ich habe vor allem Stalleinrichter, Futtermittelhersteller, Pharmaunternehmen sowie Biogasanlagen-Zubehörhersteller besucht. Allerdings herrscht auf einer Messe auch viel Trubel. Man bekommt fast schon zu viele Multimedia-Präsentationen, an fachlich kompetente Gesprächspartner kommt man hingegen schwer ran. Beim nächsten Besuch werde ich mich deshalb im Vorfeld besser vorbereiten, "planloses Herumlaufen" kostet zu viel Kraft und Zeit. Ich wünsche mir mehr themenbezogene fachliche Messeführungen und Handzettel.

Erkenntnisgewinn auch über eigene Versuche

Ein Tag reicht für einen wirklich informativen Messebesuch eigentlich nicht aus. Ich habe mir einen Tag für die Schweinehaltung und einen Tag für die Biogasanlage vorgenommen. Neben der EuroTier besuche ich jedes Jahr die Agritechnica in Hannover. Übers Jahr hole ich mich Informationen beim Fachberater, auf Fachtagungen oder auch über eigene Versuchsanstellungen in meinem Betrieb."

 

Tobias Schütte, 29525 Uelzen/Hansen, Niedersachsen

 

 

 

 

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